30 October 2009

Chapter 15

Da sage noch jemand Rafa wäre es gewohnt mit der Knieverletzung umzugehen. So klang das eben nicht. Es scheint ihn ja doch ziemlich zu beeinträchtigen. Zwar kenne ich mich damit nicht aus aber wenn es wirklich so ist wie er sagt, dann frage ich mich warum er sich das alles antut. Inzwischen scheint es sich ja auch mental bei ihm auszuwirken. Jetzt verstehe ich auch warum Sara immer fast einen Herzinfarkt bekommt wenn wieder mal berichtet wird das Rafa Probleme mit dem Knie hat. Das scheint ja so was wie seine größte Schwachstelle zu sein.
“Wie lange ist es her das du nicht irgendwo ein Problem hattest?” ”Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern, das ist schon Jahre her. Irgendwo zwickt es immer” Bei jedem anderen hätte ich jetzt gelacht aber ich zweifelte nicht daran das er das bitterernst meinte. Das hörte sich an als wenn er uralt wäre dabei ist er erst 23, wo soll das denn enden wenn ihm jetzt schon alles weh tut? Irgendwie zieht mich das auch gleich runter wenn ich ihn so sehe. Ich war doch nicht hier um mit ihm solche Probleme zu lösen. Hören will er es mit Sicherheit nicht aber ich würde am liebsten sagen, dass er eine Weile aufhören soll mit spielen. Es bringt doch so nichts, er setzt wissentlich seine Gesundheit aufs Spiel. Mir kann keiner erzählen, dass sich das nicht später mal rächen wird. Kurz sah ich mich um, jetzt sind wir hier alleine und trotzdem kann ich es nicht genießen. Nicht wenn Rafa so ein Gesicht zieht wie gerade eben.
Langsam drängt sich mir die Frage auf warum ihn keiner davon abhält trotzdem noch zu spielen. Es kann unmöglich sein, dass niemand bemerkt wie ihn das beschäftigt. Es kann doch nicht sein das alle nur die Siege und Weltranglistenpunkte vor Augen haben. Sicherlich gibt es eine menge Leute die gutes Geld mit Rafa verdienen, die werden logischerweise nicht wollen das er unnötig lange pausiert. “Warum hörst du nicht auf?” Ich wollte das erst nicht fragen aber jetzt waren wir sowieso schon dabei. Er nickte mit dem Kopf und zuckte dann mit den Schultern. “Die Frage habe ich mir schon mehr als einmal gestellt. Manchmal frage ich mich schon ob es das alles wert ist. Klar sind die Siege schön aber im Moment überwiegen die negativen Seiten. Ich will ja spielen sonst würde ich mir das alles auch nicht antun aber mir ist klar das der Preis den ich dafür zahle ziemlich hoch ist” Ich rückte näher an ihn und legte eine Hand auf seine Schulter. “Vielleicht solltest du einfach mal relaxen” Wenigstens erschien ansatzweise ein Lächeln bei ihm.
Das sah viel besser aus, ich wollte sicher nicht das er jetzt den restlichen Tag über sein Knie nachgrübelt. “Versuche ich ja. Es tut mir leid wenn ich dich mit meinen Problemen langweile” ”Das tust du nicht” ”Was glaubst du würde passieren wenn ich von heute auf morgen verkünde das ich aufhöre zu spielen?” Ja, was würde passieren? Die Nummer zwei der Welt verkündet ohne Vorwarnung das Karriereende, dass wäre der Super-GAU. Ich möchte mir nicht vorstellen was Sara machen würde. Vielleicht würde es gar keiner glauben und alle würden denken Rafa macht einen ganz schlechten Scherz. Es wäre sicher die Schlagzeile des Jahres in Spanien. Irgendwann wird er ja sowieso aufhören aber nicht jetzt und dann sicher nicht ohne Vorwarnung. So gut wie er ist wäre es schade wenn er aufhört aber für ihn selbst wär's vielleicht gar nicht so schlecht. Es wäre ein herber Verlust für die Tenniswelt wenn Rafa nicht mehr dabei wäre. Was würde denn werden wenn Federer plötzlich keine Konkurrenz mehr hat?
Zwar gibt's noch Murray und Djokovic aber die sind beide keine wirkliche Konkurrenz für Federer und der gewinnt dann potentiell überall wenn ihm Rafa nicht mehr im Weg steht. Sara sagt immer Tennis ohne Rafa ist sinnlos und langweilig, teilweise stimmt das wohl auch. Ich nickte mit dem Kopf und musste dann spontan lachen weil die Vorstellung absolut unglaublich war. Das erschien mir schon absolut verrückt und ich beschäftige mich nicht so intensiv mit Tennis. “Das wäre ziemlich dramatisch” Sagte ich dann nur. ”Stimmt, letztes Jahr war die Saison ja auch vorzeitig beendet für mich. Vielleicht sollte ich ja beim planen für nächstes Jahr nur noch Turniere bis zum Sommer einplanen” ”Macht es Sinn sechs Monate extrem viel zu spielen und die restlichen sechs Monate die ganzen Verletzungen auszukurieren?” ”Natürlich nicht aber die Turnierpläne sind so eng, dass mir keine Wahl bleibt. Bei manchen Turnieren muss ich spielen und kann mich nur durch eine Verletzung drücken. Bei dem nächste Woche hätte ich zwar nicht spielen müssen aber ich könnte sowieso nicht spielen und wenn ich nicht zu 100% fit bin brauche ich gar nicht erst anfangen” Heißt das er hätte eigentlich gar nicht frei gehabt jetzt? So hörte sich das jedenfalls gerade an.
“Wo solltest du spielen nächste Woche?” ”In Bangkok, eigentlich sollte ich mit meinen Eltern eine Woche vorher also diese Woche hinfliegen und dort noch Urlaub machen. Hat der Tourismusverband so eingefädelt. Zwar hätte ich trotzdem hinfliegen können um Urlaub zu machen aber meinen Eltern passt es sowieso gerade nicht und wenn ich schon frei habe, bin ich lieber zu Hause als schon wieder woandershin zu fliegen” Also habe ich die Woche hier seiner Knieverletzung zu verdanken. “Was hast du denn als offiziellen Grund gesagt für die Absage?” ”Die Knieverletzung. Mein Management übertreibt ein wenig und behauptet ich könnte kaum laufen” ”Dann bete das dich niemand auf dem Jet-ski sieht” Es war schön das er wieder mal lächelt. “Dann war es eben eine spontane Genesung über Nacht. Ganz so schlimm ist es nicht aber ich will nicht riskieren das mir jemand vorwirft ich würde mich drücken weil ich keine Lust habe nach Thailand zu fahren deswegen bauschen die die Verletzung ein wenig auf. Ich würde ja hinfahren aber jetzt passt es mir so gar nicht. Es ist ja nicht so das mir das Knie gleich abfällt”
Ja, ich würde an seiner Stelle auch lieber hier alleine am Strand sitzen als in Thailand medienwirksam am Strand zu liegen und dann vielleicht noch so tun als wenn ich nicht wüsste das ich fotografiert werde. “Und trainieren musst du auch nicht?” ”No, nicht diese Woche. Ich habe noch ein bisschen Zeit bis ich wieder spiele und lasse es langsam angehen. Klar könnte ich jetzt mich so behandeln lassen das ich in zwei Wochen das Turnier spielen kann aber das hatte ich schon oft genug in diesem Jahr” ”Wo spielst du denn als nächstes?” ”In Shanghai ist ein Masters im Oktober aber das hatte ich sowieso gar nicht geplant. Ich spiele als nächstes das Masters in Paris Mitte November” Oh ja, dass klang gut. Dann hätte er ja fast zwei Monate Zeit mal nichts zu machen. Kein Wunder das er jetzt erstmal nicht trainiert.

Ich lehnte mich nach hinten bis ich auf dem Rücken lag und schloss meine Augen. Zwei Monate würde ich auch hier bleiben und mir die Sonne faul auf den Pelz scheinen lassen. “Kann ich bis November hier bleiben?” Fragte ich aus meinen Gedanken raus. “Glaubst du das du mich so lange ertragen könntest?” Fragte er zurück. Die Frage war überflüssig, klar würde ich es eine Weile aushalten mit ihm. So anstrengend ist er nun auch nicht das ich nach ein paar Tagen flüchten müsste um mich erstmal abzureagieren. Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich sofort hier bleiben. Das war ja auch das schlimme, dass wir uns auch über einen längeren Zeitraum verstehen würden. Ich würde mich mehr als nur geehrt fühlen wenn er will das ich länger hier bleibe.
Mir ist ja durchaus bewusst das ich nicht die Einzige bin die Interesse an Rafa hat. Ich schlug meine Augen wieder auf und sah zur Seite. Rafa lag neben mir und schien mich zu beobachten. “Beobachtest du mich?” Fragte ich übertrieben empört. “Hast du etwas dagegen?” Ich zog ein breites Lächeln und hielt mir eine Hand über die Augen da mich die Sonne blendete. ”Das macht mich nervös” ”Muss es nicht, ich tue nichts. Jedenfalls nichts das du nicht willst” Es macht mich in der Tat nervös wenn er mich so ansieht. Sollte ich jetzt darauf eingehen? Wer weiss wo das dann hinführen würde... Ich würde ihn am liebsten umarmen und das würde sicher nicht dazu beitragen das ich nicht auf unanständige Gedanken komme.
Da ich nicht anders konnte, rückte ich zumindest näher an ihn und legte meinen Kopf an seine Schulter. Ich musste erstmal tief Luft holen, es war ein bisschen zu viel Nähe. Irgendwie war es alles aufregend, ich fühlte mich eben als wenn ich wieder 14 wäre und mein Puls war bestimmt auf 300. Ich dachte dann zurück an den Urlaub den wir im Mai hier verbracht hatten. Damals habe ich mich ja alleine gelangweilt am Strand und hätte mich gefreut wenn Rafa mir Gesellschaft leisten würde. Tja, so schnell konnte es gehen. Gut, ich hätte auch nicht damit gerechnet das er mich in sein Haus lässt und mir so eine Art hinter die Kulissen Blick ermöglicht.
Er scheint auf jeden Fall Öffentlichkeit und Privatleben zu trennen daher ist es umso spannender die private Seite von ihm zu sehen. Es ist auf jeden Fall ein Vertrauensbeweis mir gegenüber das er mir die Möglichkeit gibt ihn mal abseits von dem ganzen Rummel der Turniere zu sehen. Mir ist es auch lieber mit ihm alleine hier zu sein als in einem Tennisstadion zu sitzen und zu sehen wie ihn tausende Leute anfeuern. Klar war das auch gut aber da ist Rafa irgendwie in einer anderen Welt. Außerdem müssten wir da ständig aufpassen wer uns sieht, das Problem bestand hier nicht. Hier könnte ich mich auch nirgends verstecken wie in Berlin als er mich charmant wie er ist ins Bad verbannt hatte. Es war doch gut zu wissen das er nicht alles perfekt macht, dann wäre er mir auch zu langweilig.

Wenn es nach mir gegangen wäre, wären wir bis zum Sonnenuntergang am Strand geblieben aber Rafa wollte unbedingt Essen gehen. Nein, es wurde kein Galadinner sondern eher ein kurzer Stop auf dem Weg zurück zu seinem Haus. In unserem Strandoutfit wäre es sowieso nichts vornehmes geworden. Außerdem machte er sich lustig über mich indem er fragte ob wir jetzt feiern müssen, dass ich den Ausflug mit dem Jet-ski überlebt habe. Ein paar Stunden später flogen wir wieder aus zu der arabischen Bar Kasbah. Es war doch ein merkwürdiges Gefühl dort wieder hinzugehen. Obwohl so viel seitdem ich zum letzten mal da gewesen bin passiert ist, hatte sich nichts verändert. Bei mir wurden gleich Erinnerungen wach als ich das alles sah.
Glücklicherweise war Rafa mit hier und nicht nur Teil meiner Erinnerungen. Vor einem halben Jahr dachte ich wirklich das es das war als sich unsere Wege vor der Bar trennten. Hätte ich damals gewusst, dass ich Rafa nicht so schnell los werde, hätte ich mir dann die ganzen Vorwürfe das ich es vermasselt habe sparen können. Berlin war so was wie Schicksal auch wenn Sara zu einem großen Anteil schuld an allem ist. Ich musste an die schrägen Bilder denken und alleine die Vorstellung brachte mich zum lachen. Als ich zur Seite sah, schien es mir als wenn Rafa sich fragen würde wieso ich plötzlich so lachen muss. “Ich dachte nur an die Bilder” Sagte ich dann kichernd. Rafa kannte die inzwischen auch da ich die ihm mal als E-Mail geschickt hatte um ihn nach einem verlorenen Spiel ein bisschen aufzumuntern.
“Das war ein Desaster” ”Ich sehe heute noch dein Gesicht vor mir. Je länger du probiert hast ein ordentliches Bild zu machen umso mehr musste ich lachen” ”Genau das hat mich auch so angespornt” ”Du hast so groß getönt es besser zu können das es dir zu recht geschah” ”Dachte ich auch, es hätte ja auch beim ersten mal klappen können aber nein, natürlich ging alles schief!” Ich trank einen Schluck und lächelte ihn dann wieder an. “Hochmut kommt vor dem Fall. Hast du eigentlich das Bild gesehen was auf der Webseite ist?” ”Sí aber das ist nicht annähernd so gut wie die die ich gemacht habe” Ja, dass musste man ihm lassen. Wenn es darum geht die Leute nur halb zu fotografieren war Rafa einsame Spitze. “Ich habe mich nicht getraut eins von denen das du gemacht hast irgendwo zu veröffentlichen. Was hätten deine Fans denn gedacht?” ”Das ich einen im Tee habe vielleicht” Oh ja, es würde sein Lupenreines Image zerstören wenn Bilder auftauchen bei denen man sich fragen muss was mit Rafa los gewesen ist. Jetzt wär's ja nichts neues mehr Bilder zu machen und ich brauchte ja kein Beweisfoto da ich Rafa noch ein paar Tage sehe und sich sicher noch eine Gelegenheit bietet ihn zu fotografieren.

Ich könnte mich daran gewöhnen hier in aller Ruhe Tee zu schlürfen. War direkt mal was anderes weil man sich nicht wie in einem Club wo so laute Musik ist das man kein Wort mehr verstehen kann anschreien muss wenn man sich unterhalten will. Ich muss auch nicht unbedingt Alkohol trinken um gut drauf zu sein, wahrscheinlich wäre es für Rafa am besten wenn er keinen einzigen Tropfen Alkohol trinkt aber ab und zu wird er sich schon mal einen Schluck gönnen. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als er seinen Kopf an meine Schulter legte.
Es war aber nicht so das er übertriebene Annäherungsversuche startet sondern ich glaube eher das er müde ist. Ein wenig erstaunte es mich aber schon das er näher rückte, zwar saßen wir in einer Ecke so das uns nicht alle anderen Gäste beobachten können aber theoretisch könnte uns schon jemand sehen. Von mir aus kann er ruhig näher rücken, mich stört es nicht, im Gegenteil. Den Gedanke das wir nicht ungestört sind kann ich aber nur schwer verdrängen. Es scheint zwar schon so zu sein, dass ihn hier alle kennen und hier niemand ist der dann zur Presse rennt und sagt das Rafa hier war. Bevor es noch entspannter wird sollten wir vielleicht gehen.
Mir geisterte immer die Horrorvorstellung im Kopf rum das uns Paparazzi abschießen und ich dann in den Klatschspalten lande. “Wann bist du aufgestanden?” Fragte ich leise und umarmte ihn. Ob uns eben jemand sieht war mir egal, es war zu verlockend und ich hätte nichts gegen ein bisschen mehr Nähe einzuwenden. “Halb sieben” Kam es nach ein paar Sekunden als Antwort. Halb sieben? Das war ja wirklich früh! Hätte ich gar nicht gedacht, kein Wunder das er jetzt müde ist. Ich dachte er wäre so um neun oder später aufgestanden aber doch nicht mitten in der Nacht! Jetzt war es zwar erst um 11 Abends aber es schien mir als wenn er ein bisschen Schlaf vertragen könnte. “Warum sagst du nichts? Wir hätten auch eher gehen können wenn du müde bist” ”Ist aber eben so bequem” Ich trank meinen Tee aus und löste mich von ihm auch wenn es mir schwer fiel.
Wäre es nicht so das uns hier alle sehen können, würde ich ihn so schnell nicht mehr los lassen. “Ich will aber nicht das du wegen mir hier einschläfst” “Ist aber eben so bequem. Bueno, lass uns verschwinden” Die frische Luft als wir zum Auto liefen tat richtig gut. Zwar hätten wir auch bis zu seinem Haus laufen können aber das hätte mindestens 30 Minuten gedauert und wir waren faul und das Auto stand ja gleich um die Ecke. Ich dachte gleich wieder daran wie der Abend vor fünf Monaten hier geendet ist. Damals wäre ich auch mit zu seinem Auto gelaufen wenn er es mir angeboten hätte aber dann kam alles ganz anders. Umso besser das ich mir jetzt keine Gedanken darum machen musste Rafa nicht mehr zu sehen.

Ein bisschen müde war ich inzwischen auch. Faul am Strand in der Sonne liegen strengte doch irgendwie auch an. Was anderes hatten wir ja heute nicht gemacht das so anstrengend war das ich jetzt müde sein könnte und ich hatte bekanntlich ein paar Stunden mehr als Rafa geschlafen. Duschen musste ich ja auch noch bevor ich ins Bett gehe also tat ich das erstmal. Es war so warm hier, dass mir kein Frostschauer über den Rücken lief als ich aus der Dusche stieg, so was passierte in Deutschland nicht. Aus diesem Grunde hasste ich es auch zu duschen, da friere ich dann hinterher nur, vorerst hatte ich das Problem ja nicht.
Über den Flur lief ich zurück zum Gästezimmer während ich überlegte ob ich noch mal kurz gucke was Rafa macht. Die Tür zu seinem Schlafzimmer war offen und es brannte auch noch Licht also wird er wohl noch nicht schlafen. Neugierig wie ich war blieb ich im Türrahmen stehen und spähte durch den Spalt ins Zimmer. Rafa war ja tatsächlich schon im Bett. Er hatte sich die Bettdecke beziehungsweise ein Bettlaken das als Decke fungierte bis zum Hals hochgezogen und sah zu mir. An den Anblick könnte ich mich gewöhnen!
“Komme her” Ich lief näher zum Bett und setzte mich auf die Kante. Es war genau wie gestern Abend nur mit vertauschten Rollen. Kaum das ich ein paar Sekunden saß, umhüllte mich eine Duftwolke. Offensichtlich hatte er es noch geschafft zu duschen bevor er ins Bett verschwunden ist. Wenn er so verführerisch riecht, komme ich nur auf dumme Gedanken, ich muss unbedingt rausfinden was er zum duschen benutzt. Mir drängte sich gleich wieder der Wunschgedanke auf neben ihm schlafen zu wollen. “Ich wünsche dir eine Gute Nacht” Sagte ich dann, genau die selben Worte die er gestern Abend zu mir gesagt hatte.
Sein Lächeln darauf hin sah gut aus, er machte überhaupt einen sehr entspannten Eindruck auf mich. “Usted también“ Eben als ich darüber nachdachte ob ich jetzt gehe oder nicht, spürte ich seine Hand an meinem Handgelenk. Langsam ließ ich meinen Blick zu seiner Hand an meinem Arm wandern. Bevor ich wusste wie mir geschah hob er seinen Kopf an und stützte sich auf dem Ellenbogen ab. “Bleibe hier” Kam es dann noch leise mit einem eindringlichen Blick. Ich war mir im ersten Moment nicht sicher ob ich ihn richtig verstanden habe. Bietet er wirklich eben an sein Bett mit mir zu teilen? “Wenn du willst natürlich nur” Schob er dann noch mit einem frechen Lächeln hinterher. Ich hatte den ersten Schock verwunden und musste auch wieder lächeln. “Gracias für das Angebot, ein anderes mal vielleicht”
In der nächsten Sekunde verging ihm das Lächeln erstmal dafür freute ich mich umso mehr. Glaubte er das etwa? Natürlich meinte ich das nicht ernst ich wollte nur seine Reaktion testen. “War ein Scherz” Sagte ich sicherheitshalber dann noch. Ich bin ja nicht blöd und lehne so ein Angebot ab. Kurz rollte er mit den Augen. “Das du hier schlafen sollst war auch ein Scherz von mir” Ich tat so als wäre ich total enttäuscht. “Jetzt hatte ich mich doch schon so darauf gefreut hier zu schlafen!” Er kicherte wieder und machte eine einladende Handbewegung. “Komme her bevor ich es mir wirklich noch mal anders überlege” Na das wollte ich aber auf keinen Fall riskieren!

Da ich sowieso schon mal aufgestanden war, machte ich gleich noch das Licht im Flur aus da Rafa nicht so aussah als wenn er Lust hätte noch mal aufzustehen. Ich lief dann auf die andere Seite von seinem Bett und machte es mir bequem. Das war wirklich was neues, ich hätte doch nicht gedacht das wir noch mal ein Bett teilen würden auch wenn es nur zum schlafen ist. “Hast du Angst alleine im Bett?” Er drehte sich auf die Seite und grinste schon wieder so verdächtig. “Sí auch wenn meine Eltern das nicht verstehen. Meine Mutter hat vor Jahren mal gesagt ich wäre alt genug um alleine zu schlafen” Ich konnte nicht anders als zu lachen, Rafa hörte sich eben an als wenn er höchstens vier Jahre alt wäre.
”Das würde ich auch so sehen” Da er ja wollte das ich neben ihm schlafe dürfte er doch auch kein Problem damit haben wenn ich näher an ihn rücke oder? Ich dachte mir Versuch macht klug und rückte näher an ihn. Dabei entging mir nicht das er offensichtlich nichts an hat, zumindest oben. Ganz so spärlich war ich nicht bekleidet, es würde dann sicher auch schwierig werden zu schlafen. Ich komme ja nur auf dumme Ideen. Die hatte ich sowieso aber wenn ich weiss das Rafa neben mir liegt und das er nicht viel an hat, macht es alles nur noch viel schlimmer! Es war unmöglich da nicht nervös zu werden auch wenn ich versuche mich zu beherrschen. Seit der Nacht in Berlin machte ich mir Hoffnungen das es nicht bei der einen Nacht bleibt.
“Hast du nichts an?” Fragte ich im dunkeln und fuhr mit einer Hand über seinen Bauch. “Du kannst gerne nachsehen” ”Es ist aber dunkel” ”Dir wird sicher auch etwas anderes einfallen um das rauszufinden, no?” Ich beschränkte meine Antwort auf ein kichern, bevor es noch total außer Kontrolle gerät. Natürlich würden mir noch andere Dinge einfallen und dann wäre er garantiert nicht mehr in der Lage solche Sprüche zu klopfen.
Nach ein paar Minuten hatte ich mich auch daran gewöhnt ihn zu umarmen. An die Nähe zu ihm könnte ich mich gewöhnen, es war nichtmal ungewohnt sondern ein bisschen zu vertraut. Es passte einfach, ich fühle mich richtig wohl in seinen Armen. Ein wenig erschreckte mich das da mir das so noch nicht passiert war. Vielleicht ist er ja auch einfach zu nett zu mir. Je länger ich ihn sehe umso größer wird die Versuchung gleich ganz hier zu bleiben.

Als ich wieder aufwachte, musste ich erstmal ein paar Sekunden den Anblick von Rafa genießen. Er lag mit etwas Abstand von mir auf der Seite mit dem Gesicht in meine Richtung und schlief. Ich könnte ihn stundenlang beobachten und immer wenn ich ihn sehe, fängt es an zu kribbeln bei mir. Es war durchaus eine schöne Vorstellung öfters neben ihm aufzuwachen. Wenn nicht alles so kompliziert wäre, würde ich mich sofort in ihn verlieben.
Zwar hat man seine Gefühle nur bedingt unter Kontrolle aber man muss sie ja nicht zeigen. Sicherlich wird es mir aber schwer fallen Rafa vorzuspielen das ich rein gar nichts für ihn empfinde. Das war auch überflüssig, ich hätte doch niemals in Berlin mit ihm geschlafen wenn er mir egal wäre. Unter anderen Umständen, hätte ich ihm schon längst zu verstehen gegeben das ich Interesse an ihm habe. Ich hatte nur irgendwie Angst, dass alles zu kompliziert ist.
Mir wurde dann aber langsam klar, dass der Plan nicht aufgehen wird. Da ich ihn jetzt jeden Tag sehe gewöhne ich mich ja doch an ihn ob ich will oder nicht. Wahrscheinlich denke ich auch einfach zu viel nach. Wecken wollte ich ihn nicht also stand ich vorsichtig auf und verließ sein Zimmer. War auch besser so, ich lasse mich nur zu dummen Aktionen hinreißen wenn ich ihn noch länger beobachte.

Ich ging erst mal ins Bad duschen und Kosmetik machen, er würde schon früher oder später aufwachen. Zeit hatte ich ja also ging ich nach unten und lief auf die Terrasse. Hier könnte ich die ganze Woche sitzen, das Mittelmeer lag da glatt wie ein Spiegel. Das glitzernde Wasser und der blaue Himmel vertreiben sofort jegliche schlechte Laune, bestimmt gibt es hier weniger Menschen mit Depressionen als in Deutschland. Es gab gleich neben dem Pool eine äußerst bequeme Sitzecke mit zwei Sesseln und einer Couch.
Noch dazu waren die Sessel so bequem, dass man kaum noch hochkommt wenn man erstmal sitzt. Ich könnte ja die ganze Woche faul auf der Couch liegen und von da aus den Pool oder das Meer beobachten. Hier würde ich wohl noch viel fauler sein als zu Hause, irgendwie kam es mir so vor als wenn hier alles entspannter abläuft als in Deutschland. Ein Leben ohne Stress und Hektik, daran könnte ich mich auch gewöhnen. Je länger ich nachdenke wie schön man hier leben könnte, umso weniger Lust hatte ich wieder nach Deutschland zu fliegen.
“Bon dia” Kam es plötzlich von hinter mir. Ich drehte meinen Kopf und sah Rafa hinter meinem Sessel stehen. Es sah aus als wenn er noch nicht so richtig munter wäre, der verschlafene Blick bringt mich nur auf dumme Ideen. “Hey, ich wollte dich nicht wecken und bin immer aufgestanden” ”Mhh, gut zu wissen. Ich dachte schon du bist vor mir geflüchtet” Mein Lächeln wurde bestimmt wieder breiter. Er sollte mal nicht so tun, ich wäre doch nicht hier wenn ich ihn nicht sehen wälte. “So sehr nervst du mich nun auch nicht. Gehen wir heute wieder an den Strand?”
Im nächsten Augenblick verschwand sein Lächeln wieder, ich ahnte nichts gutes. “Ich habe leider keine Zeit für Strand, ich habe noch ein paar Termine wegen dem Knie” Kurz dachte ich nach. Er will mich da höchstwahrscheinlich nicht dabei haben und ich wollte doch sowieso mal nach Palma fahren. “Dann fahre ich nach Palma, wollte sowieso mal shoppen gehen dort. Bist du lange weg?” Er räusperte sich und schien nach den richtigen Worten zu suchen. “Na ja, es kann schon so vier bis fünf Stunden dauern” Was, so lange? Mein Gesicht war sicher gut. Was machen die mit seinem Knie in der Zeit?
“Dann lasse ich mir Zeit und komme erst heute Abend wieder hier her” Ein wenig erleichtert sah er dann schon aus. ”Du bist nicht sauer? Ich meine, ich trainiere zwar nicht aber deswegen habe ich nicht die ganze Woche frei” ”No, schon gut, wir müssen ja nicht ständig aufeinander hängen” Das meinte ich ernst, ich würde es schon mal ein paar Stunden ohne ihn aushalten außerdem sehe ich ihn doch spätestens heute Abend wieder auch wenn ich nicht damit gerechnet habe das wir uns tagsüber nicht sehen.

Gleich nach dem Frühstück startete ich nach Palma. Wenn Rafa dort wirklich so auffällt, ist es besser das er nicht dabei ist. Ich will ja durch die Läden ziehen und wenn er andauernd stehen bleiben muss wegen Bildern und Autogrammen, stört das doch nur. Bilder machte ich direkt mal keine, ich hatte jedes Mal wenn ich hier war welche gemacht und die Kathedrale sah noch genauso aus wie vor fünf Monaten also muss ich die ja nicht noch mal fotografieren. Ich vergaß total die Zeit während ich durch die Stadt schlenderte.
Alleine machte shoppen doch am meisten Spaß, man muss auf keinen Rücksicht nehmen. Ich gehe jedenfalls am liebsten ganz alleine, denn mit Sara wird es schon schwierig weil die ewig in der Umkleide ist. Zur Feier des Tages leistete ich mir neue Schuhe und ein paar weiße Hosen. Mit der Shoppingbeute lief ich dann zurück zur Kathedrale und ging erstmal entspannt etwas Essen. Unter freiem Himmel machte es doch erst richtig Spaß zu essen, ich würde am liebsten alle Restaurants hier mal ausprobieren. So könnte mir das gefallen, ganz entspannt im freien sitzen und das schöne Wetter genießen, arbeiten gehen können die anderen Leute.
Es machte doch viel mehr Spaß wenn man tun und lassen kann was man will. Wenn ich könnte, wäre ich so was von faul und würde wohl gar nicht mehr aus dem Knick kommen. Als ich meine Gedanken schweifen liess und die vorbeigehenden Leute beobachtete, musste ich an Rafa denken. Kann man mit ihm auch so spontan irgendwo Essen gehen ohne das er belagert und genervt wird? Mit so etwas kannte ich mich nicht aus und es fiel mir schwer ihn als eine Art Superstar zu sehen auch wenn er das für viele ist. Ich würde es schon komisch finden wenn er irgendwo ist und ihn andauernd jemand von der Seite anquatscht.

Nach dem Essen hatte ich keine Lust mehr noch länger durch die Stadt zu laufen. Bis ich wieder in Porto Cristo bin vergeht mit Sicherheit noch eine Dreiviertel Stunde. Inzwischen war ich seit vier Stunden in Palma und Rafa ist hoffentlich zu Hause wenn ich dort ankomme denn ich habe keinen Schlüssel zu seinem Haus. Kann ich auch nachvollziehen, ich würde auch nicht jedem Schlüssel zu meinem Haus geben.
Ich würde mich dort alleine auch unwohl fühlen wenn er nicht da ist. Heute früh sah er nicht begeistert aus als er von den Behandlungen an seinem Knie erzählte. Ich tippe mal darauf das es weh tut, einmal die Verletzung und dann die Behandlung. Wenn die ihn auf schnellstem Wege wieder fit kriegen wollen, werden die sicher nicht zimperlich mit Rafa umgehen und er muss eben die Zähne zusammen beißen. Da bin ich doch froh das ich keinen Leistungssport mache. Bestimmt gehört Rafa nicht zu der Sorte Mensch die bei jedem Wehwehchen jammern also wird es schon entsprechend sein wenn er es sich anmerken lässt.

Gespannt sah ich durch das Gitter zum Haus als ich endlich wieder in Porto Cristo war. Inzwischen war es nach um zwei und hoffentlich ist Rafa da. Von hier aus konnte man das nicht sehen, es sah alles aus wie sonst auch, Auto war auch keins zu sehen aber das konnte ja auch in der Garage stehen. Man hält es nicht für möglich aber das Haus war so geschickt gebaut, dass man rein gar nichts sehen kann von der Straße aus. Ich drückte auf die Klingel und ohne das ich einen Ton sagen musste öffnete sich automatisch das Tor.
Nachdem ich mein Mietauto in der Einfahrt geparkt hatte, stieg ich aus und lief ins Haus. Wie ich sah war Rafa in der Küche also lief ich dort hin und blieb neben ihm stehen. Er sah zu mir rüber und grinste mich frech an. “Na, schon zurück?” ”Mhh, ich habe dir auch was mitgebracht” Seine Augen wurden gleich größer. “Echt? Was denn?” Es war herrlich, er sah mich eben an wie ein kleines Kind zu Weihnachten. Ich griff nach den Beuteln und musste erstmal darin suchen. Es war nichts besonderes, ich war da an einem Laden hängengeblieben wo es eine Menge verschiedene Schlüsselanhänger gab.
Da gab es auch einen Mini-Tennisball dabei musste ich gleich an Rafa denken und hatte spontan zwei gekauft, den einen behalte ich selbst als Andenken. Ich holte einen der Anhänger aus dem Beutel und hielt ihn Rafa vor die Nase. Er griff danach und zog dann ein breites Lächeln. “Oh wow, tolles Geschenk. Was ist das für eine gelbe Filzkugel?” “Ein bisschen mehr Begeisterung bitte!” Antwortete ich und nahm ihm den Anhänger wieder weg. “Hey, gib her” ”Du machst dich lustig über mich” ”No, das war Spaß!” Ich gab ihm den Anhänger zurück und sah dann an ihm nach unten. Da er kurze Hosen an hatte, war mir so auch gleich aufgefallen, dass er eine Bandage um das linke Knie hat.
“Wie war dein Tag?” Fragte ich während ich sein Knie betrachtete. Ich hätte auch fragen können was die mit seinem Knie so lange veranstaltet haben aber er weiss ja was ich meine. Erwartungsgemäß verging ihm auch das Lachen bei der Frage. “Reden wir besser nicht darüber. Als Versuchskaninchen hat man kein recht zu jammern”
Mein Gott klang das wieder dramatisch! So langsam frage ich mich ob es wirklich so schlimm ist wie er es darstellt oder ob er nur will das ich ihn bemitleide. Da er sein Knie ein bisschen schonen musste, gingen wir nicht an den Strand sondern legten uns an den Pool. Ich wurde nach wie vor das Gefühl nicht los das er ein wenig übertreibt was seine Verletzung betrifft. Klar würde ich ihn bedauern aber er nutzt es aus weil es ihm anscheinend gefällt. Jedenfalls sah es nicht so aus als wenn er übertrieben starke Schmerzen hat als er gestern auf dem Jet-ski saß.

Nachdem ich es mir auf einer Liege am Pool bequem gemacht hatte, rief ich gleich mal meine Eltern an. Die wissen immerhin das ich in Spanien bin nur nicht bei wem da sie nach wie vor glauben, dass ich mit Sara in einem Hotel wohne. Bei meinen Eltern musste ich auch nicht überlegen was ich sage um mich nicht selbst zu verraten.
Das musste ich nur bei Sara, mein schlechtes Gewissen meldete sich gleich wieder als ich darüber nachdachte das sie sicher nach neuen Bildern von Rafa im Internet sucht während ich faul mit ihm am Pool liege. Bevor ich sie anrufe, müsste ich zumindest wissen wie das Wetter in Österreich ist, da sie sicher danach fragen wird. Ich legte meine Zeitung weg und sah zur Seite. “Kann ich mal kurz ins Internet gehen?” ”Klar, von mir aus surfe so lange du willst” Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und wollte gleich loslegen.

“Vermisst du den Schnee?” Kam es plötzlich von hinter mir. Ich drehte meinen Kopf und sah Rafa hinter mir stehen, anscheinend war er neugierig was ich mache. Um sicher zu gehen das Sara auch glaubt das ich in Österreich bin suchte ich die Webcam vom Hintertuxer Gletscher. Da gingen meine Eltern immer Ski fahren und dort lag echt eine Menge Schnee, mehr als in anderen Jahren um diese Zeit. “No, ich gucke nur wie das Wetter in Österreich ist” ”Sieht kalt aus” ”Temperaturen um Null Grad sind normal für 3250 Meter. Meine Eltern waren dort letzte Woche Ski fahren, macht echt Spaß” ”Dort? Das sieht ziemlich steil aus” Ja, es sah nicht nur steil aus, wenn man den Hang von unten sieht, bekommt man schon ein bisschen Angst aber von oben ging es eigentlich.
“Sieht nur so gefährlich aus” ”Also ich würde mich dort niemals runtertrauen” Er würde also kneifen? Hätte ich gar nicht gedacht aber wer nicht Ski fährt kann es auch nicht einschätzen. “Ich würde ja auch nicht mit dir Tennis spielen” Sein Lächeln ließ nicht lange auf sich warten, wusste ich doch das ihm das gefallen würde. ”Por qué?” ”Na das ist gefährlicher als Abfahrtsski. Djokovic hat mich schon fast ko geschlagen ohne zu zielen” ”Es ist ja auch nicht der Sinn von Tennis den Gegner ko zu schlagen außerdem würde ich nie direkt auf dich zielen” Wie schön das er extra noch mal klarstellte das er nicht direkt auf mich zielen würde! Wenn ich mir seine Arme so ansehe, würde ich mir sonst jetzt wirklich Gedanken machen was passieren würde wenn er absichtlich auf mich zielt.
Ich überlegte kurz und kam zu der Ansicht, dass jetzt gerade der perfekte Moment ist um ihm die Wahrheit über Sara zu sagen. Wer weiss wie er reagiert wenn ich gar nichts sage und dann alles irgendwie rauskommt. Das letzte was ich will ist das er glaubt das ich Spielchen mit ihm spiele. Ich schaltete den PC wieder aus und lief wieder raus zum Pool. Ein paar Sekunden überlegte ich nach den passenden Worten während ich nervös mit meinen Händen spielte. Wie wird Rafa wohl reagieren? Wenn es ganz dumm läuft, glaubt er ich hätte es nur auf seinen Name und Status abgesehen also lag es an mir ihn vom Gegenteil zu überzeugen.

2 comments:

  1. Oh je, das wird nicht gut gehen! *tiebreak* Ich hab ein schrekliches gefühl! :cry: Du musst echt bald, sehr bald wieder was posten sonst werde ich an Nervosität sterben!

    Das gilt auch für die anderen zwei Fics XXD

    ReplyDelete
  2. Danke für deinen Kommentar Andrea

    ReplyDelete