Mehr zufällig drehte ich dann meinen Kopf leicht nach rechts um den Blick schweifen zu lassen. Ein paar Sekunden brauchte ich um zu realisieren wer da eben direkt neben mir stand. Kann es sein, dass ich eben das Opfer einer optischen Täuschung war? Vielleicht ist das ja ansteckend und mich hat es jetzt auch noch erwischt. Ich zwang mich wegzusehen und schluckte erst mal meinen Drink runter um nicht noch vor Schreck alles wieder auszuspucken.
Zum Glück war ich eben dabei gewesen etwas zu trinken, sonst hätte ich vielleicht mit offenem Mund dagesessen. Irgendwie kam ich leicht ins schwitzen und meine Gedanken überschlugen sich gerade. Das kann doch gar nicht wahr sein, wie geht das denn? Um sicher zu gehen, dass ich nicht doch eben fantasiere, schielte ich aus dem Augenwinkel wieder nach rechts, es sollte ja nicht so offensichtlich aussehen. Zu meinem Erstaunen stand Rafael Nadal direkt neben mir und es war keine Einbildung von mir. Liebend gerne würde ich ihn irgendwo kneifen um zu realisieren das er es wirklich war aber das findet er vielleicht nicht so toll.
Er stützte sich jedenfalls mit dem Ellbogen am Tresen ab und lächelte mich breit an. Ich könnte jetzt versuchen etwas zu retten aber es war sowieso längst zu spät, dafür sah er zu offensichtlich zu mir. Mein Versuch es unauffällig aussehen zu lassen machte alles nur noch schlimmer. Dachte ich nicht vorhin noch daran wie ich mich blamieren könnte? Gut, der Fall war so eben eingetreten. Ich würde jetzt am liebsten laut schreien und dann in die Tischkante beißen oder noch besser, gleich tot umfallen. Kann der nicht woanders hin sehen?
Wenn ich es nicht wüsste, würde ich denken der hat Spaß dabei zu beobachten wie die Leute sich benehmen wenn er auftaucht. Ich sah übertrieben schnell von ihm weg und schluckte kräftig während ich inständig hoffte, dass sein Drink endlich mal fertig ist und der wieder verschwindet. Zwar wurde ich das Gefühl nicht los das er mich beobachtet aber dagegen konnte ich ja leider nichts tun. Mir lag schon auf der Zunge zu fragen was zum Teufel der hier macht wo er doch eigentlich jetzt im Flugzeug sitzen sollte.
War auch egal, Fakt ist das er anscheinend schon viel länger zu Hause ist wie diese Jenny glaubt. Bestimmt bedauert Sara ihn eben gemeinsam mit Jenny weil er um diese Uhrzeit noch im Flugzeug sitzt und erst nach Mitternacht zu Hause ist. Sicherlich wird er auch erst nach Mitternacht zu Hause sein aber nicht weil er im Reisestress ist und sich von dem letzten Turnier in Rom erholen muss. Jetzt war ich fast froh, dass Sara nicht hier war. Sie hätte es sicher geschafft die Peinlichkeit auf den Gipfel zu treiben, vielleicht hätte sie angefangen hysterisch zu schreien. Dann kann sie wohl lange warten am Flughafen.
Als ich dann hörte wie jemand neben mir weg ging, dachte ich die Luft ist sauber und setzte mich wieder normal hin. Es wäre auch zu schön gewesen wenn er verschwunden wäre, will der hier Wurzeln schlagen? Inzwischen saß er auf einem Barhocker also werde ich ihn wohl doch nicht so schnell wieder los. Derweil kann ich ja schon mal überlegen wie ich mich rette. Ich könnte so tun als wenn nichts wäre aber dann wird es noch peinlicher.
Wahrscheinlich würde er mir sowieso nicht abnehmen das ich ihn nicht kenne, nicht bei der Reaktion. Soll ich doch fragen was er hier macht? Vielleicht geht er ja wenn er merkt das er einen Fan neben sich sitzen hat? Ich würde es sicher schaffen für kurze Zeit einen durchgeknallten Fan zu spielen. Es ist nicht so das ich etwas gegen ihn habe und ihn daher unbedingt loswerden will aber ich fürchte, dass die Chancen das ich etwas peinliches mache steigen je länger er neben mir sitzt.
Spontan entschied ich mich dazu doch so zu tun als wenn gar nichts wäre auch wenn mir das ziemlich schwer fallen würde. Zu gerne würde ich mich bei ihm dafür bedanken das ich wegen ihm letzten Freitag Abend zu Hause bleiben musste weil Sara ja unbedingt das Spiel gucken musste. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich Rafa eher sehe wie Sara.
Sie würde sich sicher auch noch viel mehr freuen darüber. Ab sofort sah ich also nur noch geradeaus oder nach links. Was der da genau machte neben mir weiß ich nicht genau aber er sagte keinen Ton. Ich dachte ja das er nicht alleine hier ist, vielleicht wartet er ja auf jemanden. War auch egal, jetzt habe ich ihn an der Backe.
Nach ein paar Minuten hatte sich mein Puls wieder normalisiert und ich den ersten Schock überwunden ihn zu sehen. Wäre es vielleicht eine Möglichkeit das ich ihn genauso breit anlächle wie er mich vorhin? Oder nein, die Idee ist blöd, nachher denkt er noch was falsches von mir. Je länger niemand einen Ton sagte, umso komischer wurde die Stimmung. Es war ja nicht völlig ruhig hier, es lief ja noch Musik und die anderen Leute um uns rum unterhielten sich alle. Komisch fand ich nur das niemand Rafa beachtete, vielleicht waren die es auch gewohnt ihn zu sehen.
Nach ein paar Minuten reichte es mir dann, ich hatte keine Lust jetzt den Rest des Abends immer nur auf eine Seite zu sehen und vielleicht bleibt der ewig hier sitzen. Ich drehte mich etwas auf meinem Hocker und sah zu ihm rüber, während ich mit beiden Händen mein Glas festhielt. “Es tut mir leid aber ich kann nicht länger so tun als wenn nichts wäre” Erstaunlich, dass mir noch ein paar spanische Wörter eingefallen waren. Ein paar Sekunden später erschien das breite Lächeln wieder bei ihm.
“Ist schon ok” Kurz ließ ich meinen Blick an ihm nach unten schweifen. Er hatte Jeans an und oben einen grauen Pullover. Das klingt erst mal nicht so berauschend aber er sah wirklich gut aus auch wenn ich mir das nur sehr ungern eingestehe. Das er gut aussieht war noch weit untertrieben, wenn ich nicht wüsste wer das ist, würde ich nicht hier sitzen und so tun als wenn er nicht da wäre. Was er an hat war eher nebensächlich, dass gefährliche war sein Lächeln und der Blick dazu.
Es ist ja nicht so das ich ihn zum ersten mal sehe, dass Vergnügen hatte ich Dank Sara schon öfters nur beschränkte sich das bisher auf den Fernseher. Sozusagen live war eben was anderes und ich wusste ja, dass er nicht in eine Kamera sieht sondern zu mir. Ich schnappte nach Luft und schluckte erst mal kräftig. “Was machst du hier?” Fragte ich dann doch da ich zu neugierig war. “Nach was sieht es denn aus?” Kam es mit hochgezogenen Augenbrauen zurück. Kurz dachte ich daran zu sagen das er doch eigentlich erst heute Abend hier landet aber damit würde ich mich ja outen. Vielleicht kann ich ja noch irgendwas anderes aus ihm rauskriegen was Sara etwas nützen könnte.
Sie würde sich sicher darüber freuen wenn ich ihr sage wann und wo er in den nächsten Tagen trainiert aber das würde ich ihn mit Sicherheit nicht fragen. Am Ende interpretiert er das noch falsch wenn ich zu neugierig bin. “Es sieht so aus als wenn dir langweilig wäre” Sagte ich dann trocken und trank einen Schluck. “Das stimmt so nicht ganz” Nein stimmt, er verbringt die Zeit damit mich zu beobachten. Kann er vielleicht mal aufhören mich so anzulächeln? Langsam wird mir das unheimlich und auch ein bisschen unangenehm. “Ich warte nur auf jemanden” Kam es dann noch hinterher. Ja, ich wünschte das könnte ich von mir auch behaupten.
Ich nickte dann mit dem Kopf und sah in mein Glas. Ehe ich es mir versah, stand er auf und griff nach seinem Glas. “Ich muss dann mal los, viel Spaß noch” ”Dir auch” Ich sah ihm leicht verwundert nach wie er im handumdrehen in der Menge verschwand. Endlich konnte ich mich wieder entspannen. Na das war ja ganz super gelaufen. Da hatte ich haarscharf noch die Kurve gekriegt und schlitterte am Rand der größtmöglichen Peinlichkeit vorbei. Ein paar Minuten später glaubte ich schon, dass wäre alles gar nicht passiert. Zwar müsste er noch hier irgendwo sein aber ich sah ihn nicht mehr, hier waren inzwischen auch zu viele Leute.
Um 11 wollte ich wieder zurück zum Hotel und verließ die Bar. Als ich wieder auf der Strasse war, konnte ich erst mal tief Luft holen. Es war nicht mehr ganz so warm wie vorhin aber es war nicht kalt, jedenfalls kein Vergleich mit Deutschland. Während ich mit dem Stadtplan durch Porto Cristo zum Hotel irrte, überlegte ich was ich Sara sage und ob ich es überhaupt sage. Wenn ich ihr sage das ich Rafa eben getroffen habe, denkt die doch ich spinne.
Beweisen kann ich es ja auch nicht und es klang wirklich unglaublich. Mir war ja selbst klar wie gering die Chancen sind das ich ausgerechnet da auf Rafa treffe war aber so war es nun mal. Noch dazu hatte ich es nichtmal auf ihn abgesehen aber es war wohl immer so. Die einen warten stundenlang und haben trotzdem Pech und die anderen treffen ihn eben einfach irgendwo. Bestimmt hätte ich ein schlechtes Gewissen wenn ich nichts sage aber sonst müsste ich mich ja detailliert über ihn auslassen.
Sie will dann sicher jedes Detail wissen und dazu hatte ich eigentlich keine Lust. Sie redet schon oft genug von ihm, da muss ich das nicht auch noch den restlichen Abend haben in dem ich es freiwillig provoziere. Das Auto stand in einer Seitenstrasse also war sie doch schon zurück vom Flughafen. Kurz bevor ich ins Hotel ging, sah ich außen nach oben. Unser Zimmer konnte man von der Strasse aus sehen und es brannte Licht also war sie es wirklich. Ohne Umschweife fuhr ich hoch und holte tief Luft bevor ich die Tür zum Zimmer öffnete.
Sara saß auf dem Bett und sah zu mir als ich rein kam. “Hi, auch schon zurück?” Ich stellte meine Tasche ab und setzte mich auf die Kante vom Bett. “Mhh, es war nicht so spannend. Viel war da auch nicht los aber es ging schon. Besser als im Hotel rumzusitzen war's allemal” ”Wo warst du denn?” ”Da ist so eine kleine Bar, ein paar Strassen weg von hier” Sie nickte mit dem Kopf und sah dann kurz auf ihr Handy. “Wie war es bei dir?” Fragte ich obwohl ich ja inzwischen schon wusste, wie es gelaufen sein muss.
Ihr Gesicht wurde ein wenig ernster bevor sie mit den Schultern zuckte. “War wohl nix. Wir haben noch bisschen gewartet aber es tat sich absolut gar nichts, eine Menge Menschen sind dort angekommen aber von Rafa weit und breit nichts zu sehen” Gut, mit der Frage hatte ich eben die Chance verspielt ihr zu sagen, dass Rafa schon längst hier ist. “Und wenn er schon hier ist?” Fragte ich dann vorsichtig. “Kann sein, es wird sogar so sein. Wir haben eben Pech gehabt aber so schnell geben wir nicht auf. Morgen wollen wir mal nach Manacor zu dem Tennisclub wo er immer trainiert. Vielleicht haben wir dort ja mehr Glück” Ich schnappte nach Luft und versuchte die Unschuldige zu spielen.
”Wird schon noch werden” Versuchte ich sie dann ein bisschen aufzumuntern. “Muss ja, bete das er nicht morgen Golf spielen geht, denn wir haben keine Ahnung wo der hingeht dazu” Aww, ich fühlte mich irgendwie schlecht. Da Rafa ja auch so schnell verschwunden ist hatte ich gar nicht mehr die Gelegenheit ihn zu fragen was er morgen macht, vielleicht hätte er es mir auch gar nicht verraten aber einen Versuch wäre es wert gewesen. Obwohl das bedeutet, dass ich ja doch Sara erzählen müsste das mein Abend doch nicht ganz so langweilig war.
“Wie ist denn Jenny so?” Ihr Lächeln kehrte sofort zurück. “Die ist echt verrückt aber total nett. Die weiß einfach alles, ohne sie hätte ich gar keine Ahnung wo ich hier anfangen sollte nach ihm zu suchen” ”Vielleicht solltest du dich nicht so sehr darauf versteifen ihn unbedingt finden zu wollen. Ich meine, so klein ist die Insel nun auch nicht” Ihrem Blick nach zu urteilen wollte sie das nicht hören aber das wusste ich doch schon.
“Mache ich doch gar nicht, mir ist klar das es sein kann das er die ganze Woche über nirgends auftaucht” ”Mal sehen, ich gehe mal duschen” ”Mhh” Während ich duschte grübelte ich weiter nach. Sollte ich vielleicht Sara einen Tipp geben und einfach sagen das sie zu dieser Bar gehen soll? Bestimmt taucht er dann dort nicht auf. Er sollte mir dankbar sein das ich nichts verrate, denn Sara hatte nie was von einer Bar in Porto Cristo erwähnt, es ging immer nur um Manacor also weiß vielleicht keiner von seinen Fans, dass er gelegentlich auch mal hier auftaucht. Es war egal jetzt, ich kann es sowieso nicht mehr ändern.
Vielleicht sollte ich mein Glück auf eigene Faust versuchen. Zu dumm das er überall erkannt wird und so viele Fans hat. Rein äußerlich gesehen würde ich nicht lange überlegen, es lässt sich nicht leugnen das er irgendwas an sich hat, dass dazu führt das die Frauen ihm reihenweise nachlaufen. Er würde es vermutlich ziemlich schnell schaffen mich einzuwickeln. Sicherlich würde ich mich jetzt aber nicht da mit einreihen und ihm nachlaufen. Ich verfolge doch kein Ziel, das von vornherein aussichtslos ist. Es kann ja nicht schaden die Sache realistisch zu sehen.
Am nächsten Tag erging es mir wie schon den letzten Abend auch. Sara düste gutgelaunt ab in aller Herrgottsfrühe und ich ging alleine an den Strand. Zum Glück war es warm, sonst würde ich mich wieder langweilen. Man glaubt gar nicht wie lang ein Tag sein kann wenn man nichts zu tun hat! Zu diesem Zweck hatte ich mir ja auch extra ein paar Bücher gekauft die ich hier lesen wollte. Zu Hause kam ich auch immer nicht dazu. Mit den Büchern brachte ich dann die Zeit ganz gut rum. Am Nachmittag zogen dunkle Wolken auf und ich verkrümelte mich vorsichtshalber ins Hotelzimmer. Plötzlich und ohne Vorwarnung tauchte Sara dann auf.
Ich sah etwas verwundert von meinem Buch hoch zu ihr und dann auf meine Uhr. “Auch schon zurück?” Fragte ich dann breit grinsend. Sie zog ein Lächeln vom einen Ohr zum anderen, ich ahnte schon schlimmes. Irgendwie war sie auch so hibbelig, ich fürchte mir steht eine Art Predigt bevor. “Sieht wohl so aus” Sie kicherte und verschwand ins Bad. “Glück gehabt?” Fragte ich nun neugierig. Die Frage hätte ich mir sparen können, da ich es ihr auch ansehen konnte. “Kannst es dir selbst ansehen auf der Kamera” Na das würde ich mir nicht zweimal sagen lassen!
Ich schnappte mir ihre Kamera und sah mir die Bilder an die sie alle gemacht hatte. Konnte man sich auf Rafa also doch verlassen, dass er früher oder später trainieren würde. Ich sah mir die Bilder an und konnte mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. Es sieht irgendwie unanständig aus wenn er so durchgeschwitzt ist und das Shirt so an ihm klebt, das absolut kein Raum mehr für eigene Interpretation mehr bleibt. Das Gesicht von Sara konnte ich mir da schon sehr gut vorstellen, würde mich nicht wundern wenn sie mit offenem Mund dagestanden hat.
Es gab nur anscheinend kein Ende, die musste im Abstand von drei Sekunden ein Bild gemacht haben. “Wie lange wart ihr dort?” Fragte ich wieder laut damit sie es hören konnte im Bad. “Knapp über zwei Stunden, er hat schon seit heute früh um 8 trainiert und ist dann verschwunden” Oh man waren das viele Bilder! “Hat Jenny auch so viele Bilder gemacht?” Sie kam inzwischen wieder ins Zimmer und setzte sich auf einen Stuhl. ”Ja, die habe ich aber noch nicht gesehen. Wir mussten doch das Beste rausholen” Ja, wenn man bei 400 Bildern in zwei Stunden überhaupt das Beste finden kann.
“Scheint mir auch so” Murmelte ich und sah mir das weiter an. Es war nicht so, dass ich wild darauf bin jedes einzelne Bild zu sehen aber ich musste doch zumindest etwas Interesse vortäuschen sonst ist sie wieder beleidigt. “Das schlimmste war das dort kaum Leute waren. Ich weiß ja was sich bei den Turnieren immer abspielt wenn er trainiert oder irgendwo auftaucht. Es war richtig erschreckend dort niemanden weiter zu sehen. War aber echt ein Erlebnis ihn live spielen zu sehen” Das konnte sie laut sagen! “Kannst du dann überhaupt schlafen heute Nacht?” Fragte ich mit einem kichern.
“Nein, ich kann's mir ja auch nicht erklären aber ich komme mir manchmal vor als wäre ich 13 oder 14” Schön, dass sie es auch so sieht denn der Meinung war ich auch. “Und warum lässt du es dann nicht?” ”Weil ich es es nicht lassen kann und will. Ich glaube, ihn zu sehen macht alles noch schlimmer” “Du bist doch 13” Stellte ich nüchtern fest. Im nächsten Moment prusteten wir beide laut los. “Ich kann es nicht ändern. Es ist ja nicht so, dass ich mir Hoffnungen mache. Aus dem Alter bin ich raus außerdem weiß ich doch das er nicht single ist” Sie klang ja jetzt doch ganz vernünftig!
”Warum verfolgst du ihn dann?” “Weiß ich auch nicht genau. Der hat irgendwas an sich, ich kann's mir nicht erklären. Ich könnte an Ort und Stelle schmelzen wenn er das breite Lächeln zieht und es ist in echt noch viel besser als im Fernsehen” Wenn ich sie so sehe und dazu reden höre, könnte ich denken das sie ihn heiraten will. “Willst du ihn heiraten?” Fragte ich mit einem Augenrollen.
“Also da müsste ich erst nachdenken aber im Prinzip hätte ich nichts dagegen. Das würde nur voraussetzen, dass ich ihn ein wenig besser kenne, denn ich will ja nicht die Katze im Sack kaufen” Ich konnte nicht mehr anders und musste laut lachen. “Da sind wir ja beim richtigen Thema” Konnte ich nach ein paar Sekunden sagen.
“Was glaubst du warum er so viele Fans hat und die alle weiblich sind? Bestimmt nicht weil die alle seine Spiele so toll finden” ”Soll vorkommen” Sagte ich als ich mich wieder beherrschen konnte. ”Das ist aber ein geringer Teil, 95% von denen haben es doch sowieso aus anderen Gründen auf ihn abgesehen” ”Du würdest dich dann wohl mit zu den 95% zählen?” Sie rollte umständlich mit den Augen und fuchtelte mit den Händen. “Bleibt mir ja nichts anderes übrig. Ich würde lügen wenn ich sagen würde das es mir nur um die Spiele geht”
Ich musste noch immer kichern, ich kriegte mich kaum noch ein. “Wenn du nicht die Katze im Sack kaufen willst, würde ich jetzt zu dir sagen Versuch macht Klug” ”Klingt gut, jetzt müssen wir ihn nur noch davon überzeugen” ”Du, wir nicht!” Sie holte umständlich Luft und rollte mit den Augen. “Ja, verzeihung das ich dich mit erwähnt habe” War doch klar, dass sie zu der Fraktion gehört, die einen Rafael Nadal nicht von der Bettkante schubsen würden. Würde ich möglicherweise auch nicht tun, nur lege ich es auch nicht direkt darauf an.
Wollte ihn gar nicht treffen und schon ist's passiert. XD Gute Strategie. Ob's so weiter geht?
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