Als ich dann an der vorletzten Treppe war und nichts Schlimmes ahnend um die Ecke bog, bekam ich fast einen Herzinfarkt. Da saß doch tatsächlich jemand im Dunkeln auf der Treppe vor meiner Wohnungstür! Ich wäre beinahe einen Schritt zurück gegangen vor Schreck. Da ich mit so was nicht rechnete war ich natürlich umso geschockter. Auf einen Schlag war meine Müdigkeit weg und mein Puls auf 300.
Mein erster Gedanke war das es ein Einbrecher ist aber der würde kaum im Dunkeln auf mich warten. Derjenige bewegte sich auch nicht also hatte ich erst mal keine Angst. Ich ging nicht weiter und blieb stehen. Wer es war weiß ich nicht, da ich nur die Umrisse sehen konnte, es war auf jeden Fall nicht Sara auch wenn ich gleich auf sie getippt hätte. Manchmal neigte die zu spontanen Aktionen die niemand nachvollziehen kann.
Bis jetzt hatte jedenfalls noch nie jemand im Dunkeln vor meiner Wohnung auf mich gewartet. Ich sah zur Seite auf den Lichtschalter, der im Dunkeln leuchtete. Klar wollte ich wissen wer es ist aber ich hatte irgendwie auch ein bisschen Angst davor, vielleicht bin ich dann enttäuscht. Da ich zu neugierig war lief ich näher zum Schalter und drückte drauf während ich gespannt die Treppen nach oben sah.
In der selben Sekunde als ich auf den Schalter drückte ging das Licht an und es wurde hell um mich rum. Ich sah noch die Treppen nach oben zu meiner Tür und stand dann sicher mit offenem Mund da. Habe ich jetzt schon Halluzinationen und bilde mir Dinge ein? Falls nicht, dann sitzt Rafael Nadal vor meiner Wohnungstür. Er saß auf der Treppe mit den Ellenbogen auf den Knien und den Händen vor dem Gesicht.
Ich musste erst mal kräftig schlucken, damit hatte ich nicht gerechnet! Ich wusste gar nicht was ich machen soll! Wurde ich jetzt rot? Ich kam mächtig ins schwitzen und mein Puls überschlug sich fast. Bestimmt starrte ich ihn eben an als wenn er ein seltenes Tier oder so was ist. Wie oft hatte ich mir gewünscht Rafa zu sehen und dann finde ich ihn mitten in der Nacht und im dunkeln vor meiner Wohnung! Er zog dann ein verlegenes Lächeln und blieb sitzen. “Hola” Kam es dann ein paar Sekunden später.
Ich konnte nicht anders als zu lächeln, es sah so herrlich aus wie er dort saß und mich ansah. “Hi” Sagte ich erst mal nur und ging dann die Treppen nach oben. Ich war noch viel zu perplex um irgendwas anderes zu sagen. Vielleicht sollte ich ihn kneifen damit ich sicher sein kann das er wirklich dort sitzt. Zwei Stufen vor ihm blieb ich stehen und sah kurz auf den Schlüssel in meiner Hand. “Was machst du denn hier im Dunkeln?” Fragte ich dann doch mit einem verlegenen Lächeln. „Auf jemanden warten“
Kam es nur. „Aha, na dann noch viel Spaß beim warten“ “Mhh, werde ich haben“ Fragt sich wie lange er hier schon wartet, ich war ja um acht gegangen. Was machte er denn überhaupt hier? Wie soll ich jetzt reagieren? Etwa ihn mit in meine Wohnung nehmen? Es war jetzt die falsche Uhrzeit um zu diskutieren.
Ich hatte Platz da Sara manchmal auch bei mir im Wohnzimmer auf der Couch übernachtet hatte. Ist jetzt auch egal ob Rafa hier ist oder nicht, ich hatte eben keine Lust lange zu grübeln weil ich total müde war.
Als ich die Tür zu meiner Wohnung aufgeschlossen hatte drehte ich mich wieder um. “Komme rein” Er stand auf aber sein zögerlicher Blick blieb. “Wirklich?” Es sah gut aus wie er mich eben ansah, ich würde alleine von dem Blick schwach werden. ”Sí, du kannst von mir aus auf meiner Couch schlafen, es ist jetzt zu spät zum diskutieren. Wenn du willst meine ich, falls du ein Hotel vorziehst ist es auch ok” Er schob seinen Rucksack in meinen Flur und machte dann die Tür nach sich zu. Damit hatte er ja klar gemacht wo er übernachten will. Ich stand einfach nur da und musterte meinen unerwarteten Besuch.
Rafa sah wieder zum anbeißen aus, er hatte Jeans an und eine schwarze Lederjacke. Ich würde ihn am liebsten umarmen und nie mehr los lassen. In den letzten Wochen hatte ich absichtlich einen großen Boden um Tennis und alles andere was mit Rafa zu tun hat gemacht daher war ich jetzt umso erstaunter ihn zu sehen. Obwohl ich daran denken musste was er sagte als ich ihn zum letzten mal gesehen habe, konnte ich nicht so richtig sauer auf ihn sein.
Mit dem Blick kriegt er mich jedes mal rum. Ich zog meine Jacke dann aus und hing sie an die Garderobe ehe ich wieder zu Rafa sah. Mir entging nicht, dass sein Blick an mir nach unten wanderte. Ich hatte dem Anlass entsprechend ein blaues, knielanges Cocktailkleid an. Manche halten das wohl übertrieben für eine Geburtstagsfeier aber in der Firma hatten die so einen Spleen, dass die da sehr vornehmen gekleidet sind zu solchen Anlässen. Wenn man da in Jeans kommt, gucken die blöd. “Du siehst wirklich gut aus” Sagte er dann während er mich mit einem verlegenen Lächeln musterte.
Ich wurde sicher rot und sah an mir nach unten. Natürlich wusste ich, dass mir das Kleid steht aber es von Rafa zu hören klingt sehr gut. “Das Kompliment zurück” Sagte ich dann nervös und fühlte mich leicht unwohl, es ist gefährlich wenn so eine Spannung zwischen uns entsteht.
Sicherheitshalber drehte ich mich um und lief ins Wohnzimmer. “Meine Wohnung ist leider nicht so groß wie dein Haus” ”Schon gut, ich komme auch mit wenig Platz aus” Mein Blick schweifte durch das Wohnzimmer und blieb an der Couch hängen. Wenn ich es mir so überlege will ich doch nicht das Rafa hier schläft. Am liebsten würde ich alles vergessen und ihn in mein Bett locken. Zwar war ich nach wie vor total überrascht aber ich bin da flexibel.
Vielleicht ist es aber besser alles langsam angehen zu lassen. Bis jetzt hat er ja auch nicht gesagt wie lange er beabsichtigt hier zu bleiben. Darüber wollte ich mir jetzt auch nicht den Kopf zerbrechen. Eigentlich passte es mir gerade eben gar nicht das er hier ist. Ich will eigentlich nur meine Ruhe haben und ins Bett gehen und zwar alleine. Ich meine, es stört mich ja nicht ihn zu sehen aber wenn er morgen früh aufgetaucht wäre hätte es doch auch gereicht. Hoffentlich fängt er jetzt keine Endlosdiskussion an, dafür habe ich jetzt wirklich keinen Nerv mehr. Ich zog mir dann erst mal etwas bequemes an und lief danach zurück ins Wohnzimmer.
Ich könnte direkt im stehen einschlafen. Rafa stand vor der Couch und sah auf sein Handy. „Ich will nicht unhöflich sein aber ich bin total ko und gehe ins Bett“ Ich meinte es ja nicht böse aber lange reden wollte ich nicht mitten in der Nacht. Er sah von seinem Handy zu mir und zog ein kurzes Lächeln. „Ok, dann Gute Nacht“ “Dir auch“ Ich machte kehrt und lief in mein Schlafzimmer wo ich ins Bett fiel und ein paar Sekunden später auch schon schlief.
Am nächsten Morgen war alles total friedlich, abgesehen vom Wetter. Es sah draußen noch immer aus als stünde der Weltuntergang unmittelbar bevor. Ausschlafen macht doch schon viel aus, ich fühlte mich gleich viel besser als gestern Abend. Natürlich galt mein erster Gedanke meinem Überraschungsgast. Ich kann nicht glauben, dass er wirklich hier ist! Nachdem ich praktisch eine Nacht drüber geschlafen habe erscheint es mir noch verrückter. Kommt mir vor als hätte ich das alles geträumt. Man denkt nichts Schlimmes und plötzlich taucht Rafa wie aus dem Nichts auf. Wie hat er denn rausgefunden wo ich wohne und vor allem wie kam er alleine hier her? Langsam macht er mir Angst, ich hätte nie gedacht der er mir hier auflauern würde.
In meinem Kopf waren Fragen über Fragen. Der Gedanke an meine Eltern tauchte auch gleich auf, die kommen ja heute Abend hier her. Ich gehe mal davon aus das Rafa da noch hier sein wird. Meine Eltern werden sich freuen, mein Vater fällt aus allen Wolken wenn er Rafa sieht! Die ahnen ja nichts schlimmes, dass kann ja heiter werden. Sicherlich ist heute Zeit die eine oder andere Frage zu klären. Ich stand auf und lief leise vom Schlafzimmer zum Wohnzimmer. Es war alles ruhig also öffnete ich die Tür zum Wohnzimmer einen Spalt. Aww, es sah richtig gut aus wie Rafa so friedlich auf der Couch lag und schlief.
Nie hätte ich gedacht, dass ich mal sehen würde wie Rafa auf meiner Couch schläft. Ich lehnte mich an den Türrahmen und verhielt mich leise damit er nicht aufwacht und beobachtete ihn einfach nur, das könnte ich stundenlang tun! Nur muss ich mich beherrschen das ich ihm nicht zu nahe komme, zu gerne würde ich ihm die Haarsträhnen aus dem Gesicht hinter die Ohren streichen. Leise lief ich dann ins Bad und würde schon immer duschen gehen so lange Rafa noch schläft. Es hebt doch meine Laune zu wissen, dass ich nicht alleine hier bin.
Wobei, vielleicht sollte ich ihn fragen warum er hier ist bevor ich vorschnelle Schlüsse ziehe. Er wird ja nicht extra wegen mir nach Deutschland geflogen sein oder doch? Ich ließ mir Zeit im Bad und als ich fertig war und aus dem Bad kam, stand Rafa plötzlich im Flur. Er sah mich so verschlafen an und seine Haare waren auch total zerwühlt, ich würde am liebsten mit den Händen seine Frisur noch weiter zerstören. Es war unmöglich bei dem Anblick nicht zu lächeln. So unschuldig wie Rafa eben aussieht ist er nur leider nicht. “Bon dia” Sagte ich dann. “Hola” Kam es mir gleich entgegen. “Ich ähm bin fertig im Bad, du kannst duschen gehen” ”Mhhh” Der Gedanke mit der Dusche war gut, da musste ich gleich an den Nachmittag denken wo wir erst am Strand waren und dann zusammen duschen. Sehr gerne würde ich das noch mal wiederholen.
Liebend gerne würde ich Rafa beobachten wie er duscht aber dann wäre ich nicht in der Lage mich von ihm fern zu halten also hielt ich mich so weit wie möglich vom Bad entfernt auf auch wenn ich mich gar nicht von dem verlockenden Gedanken an Rafa unter der Dusche lösen konnte.
Ich machte mich nützlich und kümmerte mich derweil um das Frühstück. Rafa hatte das auch immer gemacht als ich in Porto Cristo war, jetzt ist es eben umgekehrt und er ist hier Gast. Er hat Glück das ich noch Schokopulver da habe weil ich es selbst nicht trinke und nur da habe falls mal Besuch da ist, so wie jetzt. Wäre hätte gedacht das ich noch mal zu der Ehre komme mit Rafa zu frühstücken. Ich machte mir dann erst mal Kaffee, sonst schlafe ich wieder ein. Das Lächeln von Rafa wurde auch gleich breiter als er wieder erschien und die Tasse mit der Schokolade auf dem Tisch stehen sah. Ich saß schon am Tisch und sah ihn an.
Leider sah er jetzt nicht mehr so schön verschlafen aus und diese Sturmfrisur war auch verschwunden. Da er auch wieder so lecker roch, fiel es mir schwer einen klaren Gedanken zu fassen. “Ich denke du trinkst keine Schokolade?” Fragte er während er sich mir gegenüber an den Tisch setzte. “Tue ich auch nicht, ich habe die nur falls mal jemand da ist der welche trinkt” Ein bisschen still wurde es dann schon während wir frühstückten. Normalerweise war es eine lockere und ausgelassene Stimmung aber es war jetzt leicht angespannt.
Ich wusste nicht so richtig wie ich tun soll und Rafa schien es ähnlich zu gehen. Um die Situation zu klären hilft nur eines, wir müssen einfach mal Klartext reden und zwar so schnell wie möglich. Aber wie soll ich anfangen? Jetzt wäre doch ein guter Zeitpunkt. Ich trank einen Schluck Kaffee und beobachtete ihn während ich trank. Schien so als wenn er rechts an mir vorbei sieht. “Originelle Wanddeko” Ich drehte meinen Kopf und sah nach hinten. Ach, jetzt wusste ich auch was er meinte... Ich hatte in der Küche eine spanische Flagge an der Wand hängen, die hatte mir mal mein Vater geschenkt.
“Das ist ein Souvenir aus Jerez von meinem Vater” Mir fiel da gleich wieder ein das meine Eltern ja auf Besuch kommen. “Meine Eltern kommen übrigens heute Abend zum Essen vorbei. Also ich weiß ja nicht wie lange du gedenkst hier zu bleiben. Nicht das du glaubst ich will dich los werden, ich meine nur so” Je mehr ich sagte umso breiter wurde sein Lächeln. Redete ich mich eben um Kopf und Kragen? “Länger als eine Nacht wollte ich schon bleiben, was nicht heißen soll das ich dich dauerhaft nerven will. Ich weiß das du arbeiten musst”
Schade eigentlich, dachte ich so für mich. Ich wurde nervös und überlegte wie ich ihn frage warum er hier ist. Ein bisschen Angst hatte ich schon und zwar das er sagt das ich nicht der Hauptgrund bin das er hier ist. Kann ja sein er hat Sponsoren in Deutschland oder was weiß ich. “Warum bist du hier?” Fragte ich dann direkt und klammerte mich mit den Händen an meiner Tasse fest. Wieso war ich nur so nervös?
Es war als würde ich Rafa zum ersten mal sehen. “Weil ich dich sehen wollte” Kam es mit einem schüchternen Blick. Das sah gut aus wie er mich so vorsichtig ansah, ich musste erst mal schlucken als er sagte er ist wegen mir hier. Mit so einer direkten Antwort hatte ich nicht gerechnet. Wartet er jetzt darauf, dass ich ihn gleich wieder rauswerfe? Ich hatte da aber noch ein paar mehr Fragen. “Wie kommst du denn hier her? Ich meine, wie hast du das gefunden?” ”Ich hatte deine Adresse noch weil ich doch den Flug umgebucht habe. Na ja und hier gibt es auch Autos mit Navi zum mieten” Wow, ich staunte nicht schlecht.
“Und wie lange hast du vor meiner Tür gelauert?” ”Ein paar Stunden, ich wusste doch nicht wann du kommst. Deine Nachbarin hat gesagt das es länger dauern kann daher dachte ich mir schon das es später werden wird. Notfalls hatte ich aber auch ein Hotel gebucht. Falls du gar nicht gekommen wärst oder mich gleich wieder vor die Tür gesetzt hättest” Der Fall war ausgeschlossen. Klar musste er davon ausgehen das ich ihn nicht sehen will aber ich könnte ihn sowieso nicht rausschmeißen. In ein Hotel hätte ich ihn nicht geschickt, ich bin doch froh ihn zu sehen, nur weiß er das nicht. Ich kann mir schon was einbilden wenn Rafa stundenlang auf mich wartet, es ist doch sonst immer umgekehrt und alle warten auf ihn.
“Es wäre nicht sehr freundlich von mir dich gleich vor die Tür zu setzen” ”Da war ich mir nicht ganz so sicher. Du hast ja gesagt, dass ich nicht mehr anrufen soll” Ja hatte ich ja auch aber ich meinte genau das Gegenteil. “Ich meine nicht immer unbedingt was ich sage” Antwortete ich und sah nervös an Rafa vorbei. “Du klangst damals aber ziemlich entschlossen am Telefon” Mhh, da hatte er Recht! Ich stand auf um mir noch etwas Kaffee einzugießen und blieb dann gleich an den Küchenschrank gelehnt stehen. “Du hast dich ja offenbar nicht daran gehalten” Im nächsten Moment stand Rafa auf, er kam langsam näher und blieb direkt vor mir stehen. Ich schluckte erst mal, er war zu nahe. Da werde ich nervös und bin gespannt was gleich passiert.
Die Versuchung ihn einfach zu umarmen war sehr groß. “Ich habe ja anfangs auch gedacht das ich es wohl nicht ändern kann wenn du es nicht willst” ”Aber?” Fragte ich vorsichtig und sah in seine Augen. “Ich wollte dich sehen und ich habe noch nie locker gelassen wenn ich etwas wollte. Außerdem hast du gesagt, dass ich nicht anrufen soll, dass ich nicht herkommen soll hast du nicht gesagt” Kam es dann leise. Ich sah ihn erst mal nur an, dass er mühe hat meinem Blick stand zu halten war offensichtlich. Sicherlich fürchtet er, dass ich ihn wieder abblitzen lasse, ist klar das er das nicht will und daher so zurückhaltend ist.
Das konnte ich mir nicht mehr länger mit ansehen also sah ich nach unten und nahm seine Hand dann in meine. Es fühlte sich richtig gut an seine Hand in meiner zu haben, dass reichte aus das es bei mir wieder kribbelte. Mir wurde jetzt erst klar wie sehr ich ihn vermisst habe in den letzten sechs Wochen. Ich holte tief Luft und sah ihn dann wieder an. “Ich habe dich vermisst” Sagte ich dann leise und biss auf meine Unterlippe. Er entspannte sich gleich etwas und sein Lächeln wurde auch langsam breiter. “Ich dachte schon ich bin dir egal” ”Du müsstest genau wissen, dass das nicht stimmt” Da ich nicht anders konnte, umarmte ich ihn einfach.
Ich dachte ja er will das vielleicht nicht aber da er mit seinen Händen meinen Rücken auf und ab fuhr, war er dem wohl nicht abgeneigt. Es war richtig schön, ich sah mich schon am Ziel meiner Wünsche, Rafa ist nicht nur schön warm, er riecht auch wieder so lecker. Von mir aus kann die Welt jetzt untergehen, die Nähe zu ihm hatte mir richtig gefehlt. Ich muss verrückt gewesen sein ihn so abblitzen zu lassen am Telefon! Das musste ich erst mal alles genießen, ein bisschen überrumpelt war ich schon von der plötzlichen Nähe zu ihm. Erst trauere ich ihm nach und dann ist er hier und umarmt mich.
Nachdem wir ein paar Minuten so umschlungen standen, löste er sich soweit von mir bis er in mein Gesicht sehen konnte. “Es tut mir leid wie das in Porto Cristo gelaufen ist. Ich wollte dich nicht verletzen” Ich schluckte und nickte dann langsam. “Weiß ich, kann sein das ich etwas überreagiert habe, ich war nur ziemlich schockiert damals” ”Das war nicht meine Absicht. Mir ist klar dass ich mich vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt habe aber ich wollte wirklich nicht, dass du glaubst das ich dir nicht vertraue. Wenn ich dir nicht vertrauen würde hätte ich dich doch nie in mein Haus gelassen”
Oh nein, es fängt schon wieder an! Ich kann nicht nein sagen wenn er mich mit dem flehenden Blick ansieht. Mein Widerstand schmolz von Minute zu Minute dahin. “Und jetzt?” Fragte ich dann mit einem vorsichtigen Lächeln. “Ich weiß nicht” Kam es zögerlich zurück. Wenn er mich jetzt fragen würde was ich will müsste ich sagen mit ihm zusammen sein aber wer weiß ob ich es wagen würde das zu sagen. “Vielleicht können wir ja doch wieder telefonieren?” Es war richtig schön zu sehen wie er so rumeiert und wohl gespannt auf meine Reaktion ist. “Du willst also nur mit mir telefonieren?” ”No, ich würde dich lieber sehen aber ich will nicht gleich zu viel verlangen” Ok, jetzt reichte es. Statt weiter um den heißen Brei zu reden sollte ich ihm vielleicht mal sagen, dass ich ihn sehen will und das er keine Angst haben muss das ich ihn abblitzen lasse.
“Natürlich will ich dich sehen! Klar war ich erst mal sauer aber ist eben dumm gelaufen” ”Wirklich?” Fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen, was mich nur noch mehr zum lachen brachte. “Sí wirklich. Ich habe dich richtig vermisst die letzten Wochen. Ich habe mich nicht getraut dich anzurufen weil ich ja gesagt habe, dass du mich nicht anrufen sollst. Ich dachte du bist sauer und legst gleich wieder auf” ”Klar war ich sauer, deine Reaktion war ziemlich heftig. Eine Abfuhr in der Art war mir so auch noch nicht passiert. Ich hätte mich trotzdem gefreut wenn du mal angerufen hättest” ”Kann ich ja demnächst wieder tun wenn du das willst” ”Natürlich will ich das! Wenn ich dich schon nicht sehen kann, will ich dich wenigstens hören”
Aww, das klang gut, geht runter wie Öl. “Du kannst von mir aus auch länger hier bleiben wenn du mich unbedingt sehen willst. Kann aber sein du langweilst dich zu Tode wenn ich arbeiten bin” ”Mhh, dass nehme ich in Kauf. No, Spaß bei Seite, ich wollte am Montag zurück fliegen” Das waren keine guten Aussichten, dann ist er ja in zwei Tagen schon wieder weg! Auf der anderen Seite würde er sich wirklich langweilen wenn ich arbeite und ich könnte keinen klaren Gedanken fassen wenn ich weiß das Rafa hier ist und ich arbeiten müsste.
“Dann bist du zwar nicht lange hier aber besser als gar nicht, ich habe nicht damit gerechnet dich überhaupt noch mal zu sehen” ”Das dachte ich auch daher musste ich irgendwie reagieren. Mir gefiel der Gedanke dich nicht mehr zu sehen überhaupt gar nicht” Da waren wir ja schon zu Zweit und ich dachte schon Rafa gibt es irgendwann auf. Ich dachte wirklich das ich alles vermasselt habe als ich sagte das ich nicht mehr mit ihm telefonieren will. Im Gegensatz zu ihm hätte ich mich aber nie getraut einfach so nach Porto Cristo zu fahren um ihn zu überraschen.
Meine Eltern waren als Thema natürlich noch präsent. Vielleicht schnappen die über wenn sie Rafa sehen. Zwar ist Rafa hier in Deutschland nicht wirklich bekannt, was auch erklärt wie er vom Flughafen bis hier her kam ohne ein einziges Autogramm geben zu müssen. Mein Vater interessiert sich aber sehr für alles was in Spanien vor sich geht und Rafa kennt man bis in den hintersten Winkel von Spanien.
Ich rechne jetzt einfach damit das meine Eltern wissen wen sie vor sich haben wenn sie Rafa sehen. Bleibt nur die Frage wie ich ihnen erkläre was Rafa hier macht, ich kann ihn schlecht als meinen Freund vorstellen obwohl es doch amüsant wäre zu sehen wie sie dann reagieren. Da müsste ich zuvor mit Rafa klären wie ich ihn vorstellen kann oder darf. Nicht das er dann sauer ist wenn ich vielleicht sage das wir nur befreundet sind oder so was.
Ich hätte ja lieber noch ein bisschen gewartet wie sich alles entwickelt bevor ich ihn meinen Eltern vorstelle aber es lässt sich nun nicht vermeiden. Kann ja keiner ahnen das Rafa ausgerechnet dieses Wochenende hier auftaucht, ich hätte nie damit gerechnet das er ohne Vorwarnung hier her kommt. Könnte ja sein ich wäre länger nicht da gewesen aber das hat er wohl einkalkuliert.
Mit Rafa hatte ich praktischerweise auch gleich einen Koch. Es ist nicht so das ich ihn zwinge zu kochen, er wollte es ja unbedingt. Ich war sowieso noch unschlüssig was ich mittags esse, meistens entscheide ich das ja spontan. Aus eigener Erfahrung wusste ich ja das Rafa auch mehr kann als nur Spagetti Bolognese aber es gibt ja heute Abend auch noch mal warm. Eigentlich hatte ich gar keine Lust meine Eltern zu sehen.
Klar freue ich mich wenn ich sie sehe aber ich wäre heute lieber mit Rafa alleine. “Ich habe keine Lust auf den Besuch von meinen Eltern” ”Warum nicht?” Inzwischen ging mein Lächeln vom einen Ohr zum anderen. “Weil ich viel lieber mit dir alleine wäre” ”Die gehen doch bestimmt auch mal wieder, no?” ”Trotzdem! Nicht das du denkst ich habe dunkle Absichten, ich meine wir können es ja langsam angehen lassen” ”Dann sollten wir vielleicht doch nicht alleine sein” Ich musste gleich lachen und was er denkt will ich auch gar nicht wissen. Es kann aber schon sein das er Recht hat. Wahrscheinlich würde ich es nicht lange schaffen mich von ihm fern zu halten. Nachdem ich ihn sechs Wochen nicht gesehen habe, hätte ich jetzt nichts gegen ein bisschen mehr Nähe einzuwenden.
“Was denkst du von mir?” Fragte ich dann so und tat übertrieben empört. “Nichts schlimmes” Kam es mit einem unschuldigen Blick. “Du lügst ohne rot zu werden” Er kam näher und blieb direkt vor mir stehen. “Ich würde dich nie anlügen” Ich legte meine Arme um seinen Hals und zog sein Gesicht näher zu meinem. Die Frage ist wie lange ich es schaffe ihn nur anzusehen, ich würde ihn viel lieber küssen. Bevor ich die Nähe genießen konnte küsste er mich aber. Das war zu viel des Guten, ich komme nur auf unanständige Ideen.
Es war wirklich zu lange her das wir uns zu Letzt gesehen hatten und jetzt wo er hier ist wird mir erst klar wie sehr ich ihn vermisst habe. Ich spürte gleich wieder das kribbeln in meinem Bauch. Wie schön das wir Zeit haben und nicht gezwungen sind uns voneinander fern zu halten. Es war einfach richtig schön und ich dachte direkt nicht sofort daran wie ich ihn schnellstmöglich aus seinen Klamotten kriege. Meinetwegen knutschen wir den Rest des Tages, ich hätte nichts dagegen. Zu dumm das wir auch noch Luft holen mussten. Ich war schon total durcheinander als er sich von mir löste, ich hatte schon vermisst wie alles anfängt sich um mich zu drehen.
Wenn er mich küsst, ist es vorbei und ich bin nicht mehr in der Lage nein zu sagen. Ich schlug meine Augen dann wieder auf und sah in seine. “Ich habe das richtig vermisst” Kam es dann leise. Ich zog ein vorsichtiges Lächeln und konnte nicht glauben was eben passiert ist. “Ich auch” Antwortete ich und umarmte ihn dann wieder. Am liebsten würde ich meine Eltern wieder ausladen weil ich nicht weiß was passieren wird. Ich kann nicht versprechen, dass ich meine Finger von Rafa lasse.
Am Nachmittag machten wir uns erst mal auf den Weg zum nächsten Supermarkt. Es sollte ja heute Abend albóndigas geben und Crema Catalana und ich hatte überhaupt keine Zutaten zu Hause. Gespannt war ich schon was passiert wenn Rafa sich unter das Fußvolk mischt. Es war schon irritierend zu sehen das es keinen kümmerte das Rafa hier ist.
So unbekannt kann er doch in Deutschland nicht sein oder? Vielleicht erkennt ihn auch niemand weil ihn hier niemand erwartet und die Leute vielleicht glauben es ist ein Doppelgänger? Kam mir aber auch gelegen, da uns so niemand ablenkte. Zeit war ja noch aber es dauert ja auch eine Weile bis alles fertig ist also konnte ich auch schon eher anfangen mit kochen. Wie gut das Rafa da war, den konnte ich gleich mit einspannen.
Ich kümmere mich um die Tomatensoße während Rafa sich mit den albóndigas beschäftigte. Eigentlich sind es nur Fleischbällchen mit Tomatensoße aber Tomatensoße selbst herstellen ist immer gefährlich. Bei meinem ersten Versuch musste ich danach die Küche neu streichen weil es aussah wie auf einem Schlachtfeld. Da ich keine Ahnung habe ob Rafa sich damit auskennt machte ich es lieber selbst. Nebenbei blieb mir Zeit zu überlegen wie ich Rafa meinen Eltern vorstelle.
Bis jetzt hatten wir da nicht exakt drüber gesprochen aber es wird langsam Zeit wenn wir nicht erst diskutieren wollen wenn es an der Tür klingelt. “Was hättest du denn gerne wie ich meinen Eltern erkläre das du hier bist?” Fragte ich dann direkt. Rafa sah von der Schüssel mit dem Hackfleisch zu mir. “Sie ahnen also nichts?” Ich musste gleich lachen, er fragte das so vorwurfsvoll. ”No, kann keiner wissen das du hier auftauchst und bevor du fragst, sie wissen auch nicht das ich dich kenne” ”Also ich überlasse das dir” Das klang zu schön um wahr zu sein!
”Mhh und dann bist du sauer wenn ich nicht das sage was du hören willst” “Quatsch, es ist schon ok. Wenn du sagst das wir nur Freunde sind ist es auch ok für mich. Ich will dich nicht in Erklärungsnot bringen” Nett von ihm aber ich muss sowieso erklären was ausgerechnet Rafael Nadal bei mir macht. Wäre er nicht bekannt wär's einfacher was zu erfinden aber kann man nicht ändern. Außerdem wäre es blöd ihn als rein platonischen Freund vorzustellen weil meine Eltern nicht blöd sind.
Ich glaube nicht das ich überzeugend rüberbringen kann das ich nur rein freundschaftliches Interesse an ihm habe. Keiner würde doch glauben, dass wir nur Freunde sind selbst wenn es so wäre. Dann nimmt meine Mutter mich noch bei Seite und fragt wen wir verarschen wollen indem wir so tun als wäre nichts.
Als es um sieben war geriet ich doch leicht ins schwitzen. Sie müssten jeden Moment kommen und ich war schon gespannt was gleich passiert. Das Essen war soweit fertig, der Tisch war auch gedeckt, fehlte nur noch der Besuch in Form meiner Eltern. Nervös lief ich im Flur Runden bis Rafa seine Hände auf meinen Schultern hatte und mich so zwang stehen zu bleiben.
“Hey, jetzt entspanne dich mal, es wird schon schief gehen” ”Ich hoffe nicht” ”Was soll passieren? Bei dem Essen kann nichts schief gehen und sie werden schon nicht in Ohnmacht fallen wegen mir” Mehr als ein nervöses lächeln fiel mir nicht ein dazu. Bestimmt hat er Recht, er wird meine Eltern im nu um den Finger wickeln. Eigentlich sollte Rafa aufgeregt sein und nicht ich. „Soll ich mich im Schrank verstecken damit sie mich nicht sehen?“
Fragte er dann mit hochgezogenen Augenbrauen. Die Vorstellung hatte wirklich was. Ich sehe schon vor mir wie meine Mutter nichts ahnend etwas aus dem Schrank holen will und dann Rafa dort findet. Sie würde sicher laut kreischen und dann sagen, dass da jemand in meinem Schrank ist. Das wäre die Krönung von allem. „Jetzt werde mal nicht albern. Wie blöd würde das erst wirken wenn meine Mutter zufällig den Schrank öffnet!“ Meinte ich dann nur mit einem kichern. „Also darauf wäre ich auch gespannt“
Bevor ich länger überlegen konnte klingelte es an der Tür. Ok, showtime! Ich atmete tief durch und drückte dann am Türöffner das sie ins Haus können. Die Tür zu meiner Wohnung öffnete ich schon mal und wartete bis sie oben sind.
Rafa stand hinter mir im Flur und schien zu warten was passiert. Aufgeregt war ich jetzt schon, dass war total neu da es mich normalerweise nicht so ins schwitzen bringt wenn meine Eltern mich besuchen.
Wenige Sekunden später sah ich erst meine Mutter die Treppen nach oben kommen und direkt dahinter meinen Vater. “Hallo, endlich sehen wir dich mal wieder!” Meine Mutter kam näher und umarmte mich als wenn nichts wäre. Mein Vater blieb hinter meiner Mutter stehen und sah an mir vorbei. Obwohl meine Mutter mich umarmte und nichts bemerkte entging mir nicht das Gesicht von meinem Vater als er Rafa sah. Ich hatte schon Angst, dass er gleich mit offenem Mund dasteht und dann mit dem Finger auf Rafa zeigt.
Er räusperte sich dann laut was meine Mutter stutzig machte. Sie löste sich von mir und sah erst zu meinem Vater und dann an mir vorbei. Ihr Gesicht war ähnlich wie das von meinem Vater, nur wusste ich nicht ob sie Rafa erkennt oder einfach nur überrascht ist das ich nicht alleine bin. Jetzt war es wohl meine Aufgabe etwas zu sagen. “Kommen wir ungelegen?” Fragte meine Mutter mit einem erstaunten Blick ehe ich reagieren konnte. “Was? Äh nein, das ist ein bisschen kompliziert” Ich wartete bis meine Eltern in meiner Wohnung waren und machte die Tür dann zu. Ok, jetzt da nicht das halbe Haus zuhörte konnte ich die erste Verwirrung aufklären. Hoffentlich starren meine Eltern Rafa nicht die ganze Zeit so an. Ich stellte mich neben Rafa und sah zu meinen Eltern. “Ja also ich will euch jemanden vorstellen, Rafael Nadal” Ich sah zu Rafa, der zu meinen Eltern sah. “Rafa, meine Mutter Michelle und mein Vater Fernando”
Meine Eltern gaben Rafa nacheinander die Hand und ich wunderte mich darüber wie zurückhaltend Rafa ist. Er lernt doch ständig neue Menschen kennen aber ich weiß ja das er eigentlich eher zurückhaltend ist. Ich scheuchte meine Eltern ins Wohnzimmer und mir entging nicht das riesige imaginäre Fragezeichen über ihren Köpfen schwebten. Es bestand kein Zweifel, dass sie Rafa kannten und daher umso überraschter waren ihn jetzt zu sehen. Kaum dachte ich das meine Eltern brav am Tisch sitzen bleiben, verfolgte mich meine Mutter unter einem fadenscheinigen Vorwand in die Küche. „Wer ist das?“ Fragte sie dann auch gleich direkt.
„Habe ich doch eben gesagt“ “Das meine ich nicht, der kommt mir irgendwie bekannt vor“ Ich musste gleich schmunzeln, meine Mutter überlegt also noch wo sie Rafa einordnen soll. Ich hätte sie gerne raten lassen aber dazu war keine Zeit. „Er spielt Tennis“ Meinte ich dann nur und lief zurück ins Wohnzimmer.
Wir saßen kaum am Tisch als meine lieben Eltern mich schon wieder so ansahen als wenn sie auf eine Erklärung warten. Ich holte tief Luft und hielt unter dem Tisch die Hand von Rafa. “Also, dass war jetzt so alles nicht geplant. Ich hatte euch einfach so zum Essen eingeladen. Rafa ist mehr oder minder überraschend gestern Abend hier aufgetaucht. Ich kenne ihn schon eine Weile und hatte keine Ahnung, dass er plant hier her zu kommen” Ich dachte meine Eltern entspannen sich wieder aber sie sahen uns immer noch mit großen Augen an.
”Ihr kennt euch schon eine Weile?” Fragte mein Vater dann auf Spanisch. “Seit Mai um genau zu sein” Kam Rafa mir gleich zuvor. “Ja genau, ich war doch da mit Sara in Porto Cristo und dann na ja hat sich das irgendwie ergeben” Hing ich mit einem lächeln noch an. Die Gesichter meiner Eltern waren köstlich, mein Vater saß nur da und sah zu Rafa und meine Mutter sah abwechselnd zwischen mir und Rafa hin und her.
Man konnte ihnen ansehen, dass sie nicht so schnell nachkamen mit denken. Zum Glück entspannten sich meine Eltern dann ein wenig, Rafa tut keinem was auch wenn manche das anders sehen. Vielleicht wollten sie ja erst mal abwarten wie Rafa so drauf ist bevor sie etwas sagen. Allmählich benahmen sie sich dann wieder normal, vielleicht kriegen sie es ja hin Rafa nicht in erster Linie als Star oder so was zu sehen. Zu erzählen hatte Rafa jedenfalls genug. Mein Vater dachte wohl er muss die Gunst der Stunde nutzen um ihn auszuquetschen. Bekanntlich machte Rafa jetzt offiziell nichts auch wenn er nächste Woche wieder anfängt mit dem Training.
Über die Knieverletzung war ich auch noch nicht auf dem Laufenden. Noch ist Rafa ja auf Platz drei der Rangliste aber es sieht alles danach aus als wenn er bis zum Jahresende auf den vierten oder wenn es ganz dicke kommt bis auf den fünften Platz abrutscht. Das wäre echt der Hammer wenn er innerhalb von sechs Monaten vom ersten auf den fünften Platz durchgereicht wird nur weil er nicht spielen kann. Na ja, Rafa nahm es mit Humor, ihm bleibt ja auch keine andere Wahl.
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