Ich machte meine Zimmertür wieder zu und lief kopfschüttelnd zur Couch zurück. Er sollte mal nicht so einen Zirkus veranstalten und so umständlich fragen ob ich mit ihm Essen gehe. Er tat ja gerade so als würden wir uns noch nicht so lange kennen dabei waren wir über den Punkt schon lange hinaus. Will er jetzt doch noch etwas retten? Wenn er sich aber so absonderlich verhält, weiß ich das er mir nichts vorspielt. Zeit war es noch ein bisschen bis um acht aber ich überlegte trotzdem was ich anziehe.
Auf sowas ähnliches wie ein Date war ich nicht wirklich vorbereitet also wird mir keine Wahl bleiben als die weißen Hosen anzuziehen. Ich hatte aber immerhin eine Tunika in Türkis dabei, die hatte ich heute Nachmittag zu dem Spiel auch schon an aber ich plane nicht mich dreimal am Tag komplett umzuziehen. Nervös wurde ich dann schon je näher es auf um acht zuging. So richtig war mir nicht klar was ich erwarten soll. Wir werden sicher kaum so tun können als wenn die letzten zwei Monate nicht gewesen wären. Ich wäre vielleicht schon bereit nochmal über alles nachzudenken aber nur wenn von ihm ein bisschen mehr kommt als immer nur eine Rechtfertigung. Hoffentlich bin ich heute Abend mit ihm alleine, nicht das sein Anhang auch noch mitgeht aber ich glaube es nicht, dann hätte er gesagt das noch jemand dabei ist.
Kurz vor um acht stand ich total hibbelig vor dem Spiegel zu zupfte ständig an meinen Haaren oder den Sachen rum. Ich war so aufgeregt als hätte ich mein erstes Date, hoffentlich bin ich dann nicht enttäuscht wenn ich zu viel erwarte. Es war sogar noch vor acht als es an der Tür klopfte. Das wäre das erste Mal das Rafa beinahe pünktlich ist! Wenn er bei Turnieren ist, erscheint er immer auf die Minute pünktlich aber sonst nimmt er es nicht so genau und das macht mich wahnsinnig. Ich habe aber den Versuch ihn umzuerziehen aufgegeben, er ist jetzt wohl nur pünktlich weil er Angst hat das ich ihn sonst gleich wieder abblitzen lasse. Mal sehen ob er sich jetzt den ganzen Abend so verhält. Wenn er wirklich so ein schlechtes Gewissen hat, sollte ich das vielleicht gnadenlos ausnutzen.
Ich sah zum tausendsten Mal in den Spiegel und holte dann tief Luft. Ok, alles wird gut! Gespannt lief ich zur Tür und öffnete sie. Rafa sah kurz an mir nach unten und zog dann ein breites Lächeln. Das wollte ich sehen! „Bist du fertig?“ “Mhh, wir können los“ “Du siehst wirklich gut aus“ Kam es dann noch mit einem schüchternen Lächeln. Bestimmt wurde ich eben dunkelrot, es wurde sehr warm in meinem Gesicht. „Du auch“ Antwortete ich und meinte das auch wirklich so.
Ich machte die Tür nach mir zu und hätte mich beinahe bei ihm eingehakt, das war so ein Reflex aber ich besann mich eines Besseren. Kurz sah ich an ihm nach unten, er hat dunkle Jeans an und oben ein schwarzes Hemd. Er sieht in vermeintlich normalen Sachen zum Anbeißen aus. Er würde mich einwickeln ohne einen Ton zu sagen, seine Anwesenheit reicht völlig aus. Außerdem riecht er immer so gut, mir hatte sein Geruch schon richtig gefehlt. Mir wird erst jetzt wo ich ihn sehe richtig klar wie sehr ich ihn vermisst habe.
Meine Sorge, dass wir nicht alleine sind war unbegründet. Es war zu schön, wir waren in einem Restaurant in den Bergen von wo aus man ganz Monaco überblicken konnte und was das Beste war, wir waren ungestört. Es würde der Beschreibung romantisches Dinner nahekommen. Es stimmte alles, bis auf den Rotwein. Den hätte ich alleine trinken müssen weil Rafa keinen Alkohol trinkt wenn er am nächsten Tag ein Spiel hat also verzichtete ich auch auf Alkohol.
Es war eigentlich zu schön, kurzfristig vergaß ich immer die letzten Wochen, dass erinnerte mich sehr an früher. Als ich in Porto Cristo war und wir keine Lust hatten zu kochen, waren wir ja auch öfters Essen gegangen. Leider waren wir hier in der Öffentlichkeit und ich musste mich beherrschen. Mehr als einmal dachte ich daran ihm näher zu kommen. Ich kann nicht anders wenn er direkt vor mir sitzt und mich breit anlächelt. Wer weiß ob es ihn stören würde aber ich wollte nicht gleich übertreiben. Mir würde es für den Anfang auch reichen wenn ich ihn umarmen kann auch wenn ich dann noch viel mehr von ihm will. Wir wälzten auch keine schwerwiegenden Probleme, es war richtig ausgelassen. Ich fühlte mich richtig wohl und ins Schwitzen geriet ich auch. In meinem Bauch waren alle möglichen Gefühle, ich war aufgeregt und nervös zugleich.
Es knisterte schon ein wenig zwischen uns und das ist meistens gefährlich. Auf mich macht Rafa einen recht entspannten Eindruck, ich weiß nicht warum Maymó so übertrieben hat. War auch egal, ich bin froh das er mich hier her geholt hat. Ich versuche gar nicht erst so zu tun als wenn er es nicht schaffen würde mich einzuwickeln. Leider weiß er ziemlich genau wie er mich im nu um den kleinen Finger wickeln kann aber ich kann ihn im Gegenzug genauso schnell einwickeln. Notfalls würde ich es auch ausnutzen, wenn die Chance dazu besteht.
Der Abend verging leider schneller als mir lieb war. Mir kam es so vor als wären wir eben erst losgefahren, da mussten wir schon zum Hotel zurück. Mir passte das nicht so richtig weil ich keine Lust habe auf Rafa zu verzichten. Er verschwindet in sein Zimmer, ich in meines und dann? Am liebsten würde ich alles vergessen was in letzter Zeit war. Ich würde nur zu gerne neben ihm schlafen. Zu wissen das er hier ist und ich ihn nicht sehen kann machte mich ja schon die letzten Nacht verrückt. Kein Auge bekam ich zu. So richtig traute ich mich aber nicht ihm das zu sagen. Vielleicht gehe ich dann zu weit und ich will nicht riskieren, dass alles wieder kaputt geht.
Schweigend fuhren wir mit dem Lift nach oben und liefen dann den Gang entlang. Mein Zimmer war zuerst also blieben wir da stehen. Ich wusste nicht was ich sagen soll, am liebsten würde ihn in mein Zimmer locken. Rafa blieb stehen und sah verlegen auf seine Füße, es scheint so als wenn er selbst nicht so richtig weiß was er machen soll. „Ich wünsche dir eine gute Nacht“ Im nächsten Moment sah ich meine Hoffnung schwinden, versuchte es mir aber nicht anmerken zu lassen. „Mhh, dir auch“ Er kam langsam näher und küsste mich kurz auf die Wange, mir wäre ein richtiger Kuss zwar lieber gewesen aber besser als gar nichts. Es knisterte zwar wieder aber er ging einen Schritt zurück. „Bis morgen“ Kam es dann mit einem vorsichtigen Lächeln. “Sí, bis morgen“ Meinte ich dann mit einem vorsichtigen Lächeln und öffnete die Tür zu meinem Zimmer.
Zwar hoffte ich bis zu Letzt, dass er es sich anders überlegt aber er schien tief Luft zu holen und lief dann doch zu seinem Zimmer. Ich machte die Tür zu und schluckte etwas, so hatte ich mir das nicht vorgestellt! Es war ja ein schöner Abend, besser als ich erwartet habe aber das Ende schmeckt mir gar nicht. Ich kann den Gedanke nicht ertragen das Rafa hier ist und wir uns nicht sehen. Scheiß auf die ganzen Höflichkeiten. Aus irgendeinem Grunde schien es mir so das er immer auf Distanz zu mir bleibt, warum auch immer. Ich habe aber keine Lust mehr dazu, ich will ein bisschen mehr von ihm als nur mit ihm Essen zu gehen. Er kann nicht erwarten das ich mich damit zufrieden gebe, wir haben uns doch lange genug nicht gesehen, da besteht kein Grund es jetzt noch länger hinauszuzögern.
Vielleicht mache ich mich aber auch total zum Deppen wenn ich jetzt vor seinem Zimmer stehe und ihn nerve das ich neben ihm schlafen will. Kann ja sein er lässt mich dann abblitzen wenn ich zu forsch bin aber wenn ich es versuche, kann ich mir dann keinen Vorwurf machen wenn es nicht klappt. Sonst wälze ich mich die halbe Nacht umher und überlege was gewesen wäre wenn. Nur macht es mich total nervös, alleine der Gedanke ihn gleich nochmal zu sehen! Meine Gefühle fuhren total Achterbahn heute. Heute früh habe ich ihn verflucht weil er so abweisend war und jetzt würde ich am liebsten mit ihm durchbrennen. Zu verlieren habe ich aber ja nichts mehr und das ich verrückt bin glaubt er ja sowieso schon.
Um mich abzulenken ging ich erstmal duschen aber das klappte auch nicht so richtig also wollte ich es doch riskieren. Ich verließ also mein Zimmer und blieb vor seinem Zimmer stehen. Ok, das ist die letzte Chance um einen Rückzieher zu machen. Ich holte ruhig Luft und versuchte ganz locker zu bleiben. Nachdem ich mich kurz gesammelt hatte, fasste ich allen Mut zusammen und klopfte an seiner Tür. Hoffentlich ist er nicht schon im Bett, es war zwar schon spät aber so spät nun auch nicht. Ein paar Sekunden später ging die Tür auf und Rafa sah mich etwas erstaunt an aber er sagte nichts. „Darf ich reinkommen?“ Fragte ich vorsichtig und sah ihn nervös an.
„Natürlich“ Ich lief an ihm vorbei nachdem er zur Seite gegangen war und wurde wieder nervös. War es doch ein Fehler nochmal hier her zu kommen? Er machte die Tür nach mir zu und lief dann zu mir. „Störe ich?“ Fragte ich weiter und sah mich kurz hier um. Es sah genauso aus wie mein Zimmer, nur das Rafa wesentlich mehr Chaos verbreitet. „No, ich wollte ins Bett gehen aber das kann ich auch später“ “Ich will nicht schuld sein das du nicht schlafen kannst“ “Ist schon ok“ Er stand zwar vor mir aber etwas zu weit weg also machte ich einen Schritt in seine Richtung bis ich direkt vor ihm stand.
Mir fiel es schwer in seine Augen zu sehen weil mich das ganz nervös macht. Andererseits liebe ich das Kribbeln auch wenn ich es nicht lange aushalten würde nur dazustehen und ihn zu betrachten. „Kann ich hier bleiben?“ Fragte ich leise und sah dabei direkt in seine Augen. Im nächsten Augenblick schlang er seine Arme um mich und zog mich an sich. Ich war erstaunt aber im positiven Sinne, ich dachte schon er macht das nie! Es war zu schön, ich fuhr mit meinen Händen seinen Rücken langsam auf und ab und würde am liebsten die ganze Nacht so stehen bleiben. Loslassen geht nicht mehr! Etwas viel war es schon, mir hatte die Nähe zu ihm richtig gefehlt daher überrumpelt mich das etwas. Seine schönen warmen Hände auf meinem Rücken sind zu viel für meine Nerven. Wenn es zu schön ist bekomme ich nur Angst, dass er mich doch noch abblitzen lässt.
Ein wenig löste er sich dann wieder von mir, zumindest soweit das er mich ansehen konnte. Sein Blick sprach Bände, es scheint mir so als wenn er nur darauf gewartet hat, dass ich ihn umarme. „Ich bestehe darauf, dass du hier bleibst“ Kam es dann noch als Antwort auf meine Frage. Ich musste lachen und zog ihn wieder so nah es ging an mich. Wenn ich nicht aufpasse, fange ich noch an zu heulen. Mein Puls erreichte sicher eben astronomische Höhen. Es war zu viel, ich konnte mir ein zwei Tränen nicht verkneifen. Als er merkte das ich schniefe, sah er mich besorgt an und wischte mit seiner Hand vorsichtig die Tränen weg. „Alles ok?“ Ich nickte mit dem Kopf und schluckte eifrig. „Ist nur etwas viel alles“ Sagte ich leise. Er dachte sicher, dass ich mich wieder beruhige aber dem war nicht so, ich wusste selbst nicht wo das jetzt her kam.
„Ich kann das nicht ertragen und wenn du nicht gleich damit aufhörst, muss ich auch noch heulen“ Ich sah von ihm weg und wischte mir die Tränen weg. Traurig bin ich ja nicht, es war einfach nur zu viel alles. „Ich versuche mich zu beherrschen“ Meinte ich einen Moment später und holte tief Luft. Sein Lächeln wurde dann auch langsam wieder breiter, er dachte wohl erst das ich deprimiert bin und deshalb Tränen fließen.
Das ich hier übernachte ist vielleicht doch keine gute Idee. Ich komme gar nicht zur Ruhe wenn Rafa neben mir liegt. Bis jetzt blieb es ja bei der Umarmung von vorhin. Er umarmt mich zwar jetzt auch aber mir reicht das nicht. Ich war so durcheinander das ich überhaupt nicht mehr weiß was ich will. Eigentlich bin ich ja sauer auf ihn und will ihn dafür bestrafen wie er mich abserviert hat aber auf der anderen Seite bin ich überglücklich wie das hier läuft. Näher konnte ich im Moment nicht mehr an ihn rücken und es war beruhigend und aufregend zugleich. Ich wusste es doch, dass er mich einwickeln würde. Ich liebe ihn und kann absolut nichts dagegen tun, will ich ja auch gar nicht. Wenn ich wüsste, dass er in Zukunft nicht wieder solchen Mist verzapft, wäre ich jetzt überglücklich. Ein paar Minuten wartete ich ab aber es nutzte nichts, ich war zu aufgeregt um zu schlafen!
„Ich kann nicht schlafen“ Sagte ich leise im Dunkeln um ihn nicht zu wecken falls er schon schläft. „Ich auch nicht“ Kam es plötzlich. Ich hob meinen Kopf und versuchte ihn im Dunkeln anzusehen. „Vor ein paar Tagen hätte ich nie gedacht jetzt hier zu sein“ “Frage mich mal! Ich bin total überfahren worden!“ Ich musste kichern und legte meinen Kopf wieder an seine Schulter. „Ich dachte mir, dass du nicht erfreut sein wirst“ “War ich auch nicht weil es mir zu viel auf einmal war. Klar freue ich mich dich zu sehen aber hättest du nichts sagen können?“ “Wollte ich aber dein Physio dachte das du dann abblockst“ “Mit dem muss ich noch ein paar Takte reden“ “Sei nicht so hart zu ihm, er hat es nur gut gemeint“ “Trotzdem, das gibt ihm nicht das Recht sich in meine Privatangelegenheiten einzumischen“ “Er sah sich genötigt“ Vielleicht war das ein guter Punkt mal zu fragen was genau vorgefallen war! Maymó eierte ja immer nur rum wenn ich von ihm wissen wollte was nun genau los war. „Was war denn los? Ich meine warum war er so verzweifelt und hat mich angerufen?“ “Ich schätze mal ich war nicht besonders nett zu den Leuten um mich rum. Bis Miami ging es eigentlich. Seit Barcelona war ich total im Stress und kam gar nicht zum Nachdenken. In Indian Wells war ich froh endlich wieder spielen zu können und klar wollte ich gewinnen. Das Ausscheiden im Halbfinale hat meine Laune nicht gerade beflügelt weil ich weiß, dass ich das hätte gewinnen können. Na ja und als dann Miami noch passierte ging es irgendwie nicht mehr. Letzte Woche war ja kein Turnier also war ich ein paar Tage zu Hause bevor ich hier her gekommen bin. Da hatte ich plötzlich keinen Stress mehr und das war ganz schlecht und brachte es zum Überlaufen. Mir kam es so vor als hätte ich seit Wochen zum ersten Mal Zeit zum Nachdenken und obwohl ich weiß das Barcelona fast zwei Monate her ist kam es mir vor als wenn es erst gestern gewesen wäre. Kann sein das ich ein bisschen ausgeflippt bin und ihn ungerecht behandelt habe aber das wollte ich nicht“ “Warum hast du nicht mal angerufen? Wir hätten doch darüber reden können. Du musst es nicht wochenlang in dich reinfressen und deine Umwelt nerven“ “Weiß ich aber ich hatte das Gefühl das alles was ich mache schief geht und das macht mich verrückt“
Langsam glaube ich das Rafa so stur wie er ist sich selbst im Weg steht. „Und welches Gefühl hast du jetzt?“ Fragte ich spontan und fuhr mit einer Hand langsam durch seine Haare. „Ein richtig gutes. Ich gebe es ungern zu aber der Plan von meinem Physio scheint aufzugehen. Ich bin wirklich froh, dass du hier bist. Kam dir zwar vielleicht erst anders vor aber ich war nur überrascht. Ich habe dich wirklich vermisst die letzten Wochen. Erst dachte ich, dass ich auch ohne dich klar komme aber mir wurde recht schnell klar, dass das mehr ein Wunsch ist als die Realität“ Es klang schon sehr gut das von ihm zu hören. Ich kann ihn doch gar nicht abblitzen lassen wenn er sowas sagt. „Ich habe dich auch vermisst. Irgendwie dachte ich es ist dir echt egal weil du dich gar nicht gemeldet hast“ “Das ist es nicht. Ich will mit dir zusammen sein, so richtig konnte ich mich aber nicht dazu durchringen dich anzurufen. Mir ist bewusst, dass ich Mist gebaut habe und ich wollte dich nicht noch mehr verletzen. Ich dachte ich habe schon genug Schaden angerichtet und das du mich sowieso nicht sehen willst“ “Ich will nicht abstreiten das ich gänzlich Unschuldig an allem bin. Wie ich wegen dem Video so ausflippen konnte frage ich mich heute noch, es lief total blöd alles. Wie soll das jetzt weiter gehen? Ich meine an der Vergangenheit können wir jetzt nichts mehr ändern“
Ich wurde gleich wieder nervös, hoffentlich sagt er das was ich hören will. Ich habe zwar schon ein gutes Gefühl weil er mich sonst auch nicht hier her gelassen hätte aber ein paar Zweifel bleiben. Er drehte sich auf die Seite und fuhr mit seiner Hand langsam über meine Wange. Inzwischen war er so nah das ich seinen Atem auf meinem Gesicht spüren konnte. „Gib mir eine Chance“ Kam es nur. Das klang gut aber es bleiben Zweifel bei mir. Ich muss auf jeden Fall nochmal Klartext mit ihm reden aber nicht jetzt. Ich will nicht riskieren, dass die Stimmung noch kippt weil ich froh bin, dass Rafa sich doch noch entspannt hat nach dem ersten Schock. Kann sein wenn ich jetzt zu direkt werde blockt er wieder ab. „Mir bleibt ja keine Wahl, no?“ Sagte ich dann nur ernst.
Damit gab er sich offensichtlich zufrieden. Ich weiß, dass er meine Antwort als ein direktes ja ausgelegt hat daher werde ich ihn morgen mal aufklären. Nicht das er glaubt das er mit einer halbherzigen Entschuldigung durchkommt. Mir fiel es schwer ihn nicht zu küssen da er so nah vor mir war aber ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist weil wir dann nie schlafen.
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