15 February 2010

Chapter 31

Als ich das Hotel von weitem sah, wurde mir auch klar was Rafa eben meinte mit dem verlaufen. Es war ja riesig, dass sah aus wie ein Palast und nicht wie ein Hotel. Ich hatte schon ein paar Hotels gesehen aber so was noch nie. Gut, sechs Sterne Hotels sieht man auch nicht jeden Tag. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, dabei war es schon dunkel. Wer weiß, wie es erst alles aussieht wenn es morgen früh hell wird. Ich fühlte mich wie in 1001 Nacht.
Die Eingangshalle glich dann auch eher einem Flughafenterminal von den Ausmaßen her. Das war ja echt der absolute Wahnsinn! Beinahe hätte ich noch vergessen warum ich hier bin. Natürlich musste ich mein Gepäck nicht selbst zum Zimmer tragen obwohl ich nicht viel eingepackt hatte. Ich dachte schon die Hotelmitarbeiter verfolgen mich bis ins Zimmer aber direkt vor dem Zimmer wurde mein Koffer abgestellt. Oder war es wegen Rafa?
Ich schätze wenn er nicht schon da wäre, würden die auch meinen Koffer auspacken. Ob er noch im Zimmer ist weiß ich ja nicht aber gleich.

Gespannt öffnete ich die Tür und ging rein. Ein paar Sekunden sah ich mich nur um und wusste nicht wo ich zuerst hinsehen sollte. Rafa schien Recht zu haben, alleine das Wohnzimmer wenn man es so nennen kann war größer wie meine ganze Wohnung. Es schien vom Bad abgesehen noch mehr Zimmer zu geben, es waren zumindest mehrere Türen zu sehen.
Ich blieb direkt hinter der Tür stehen und musste das erst mal auf mich wirken lassen. Als dann Geräusche zu hören waren und Rafa kurz darauf erschien, fiel mir wieder ein warum ich hier war. Ich blieb stehen und lächelte vom einen Ohr zum anderen, dass war zu schön um wahr zu sein. Beherrschen konnte ich mich nicht länger also lief ich zu ihm und fiel ihm um den Hals.
„Ich dachte schon wir sehen uns heute gar nicht mehr“ Murmelte ich dann während ich ihn umarmte. „Besser später als nie“ Das war richtig schön, ich würde ihn wenn es nach mir geht gar nicht mehr los lassen. Etwas locker ließ ich dann schon, zumindest so das ich sein Gesicht sehen kann. „Ich freue mich total dich zu sehen“ Sein Lächeln ging vom einen Ohr zum anderen. „Und ich dachte schon du willst das nicht“ “Klar will ich dich sehen“ Bevor ich antworten konnte, kam er wieder näher und küsste mich verführerisch. Es kribbelte gleich wieder bei mir, ich könnte alles um mich rum vergessen. „War das schon alles?“ Fragte ich als er sich überraschend von mir löste. „Wir können uns ja für später noch etwas aufheben, no?“
So wie er mich angrinst, kann ich mir schon bildlich vorstellen was er damit meint. „Da wir eben beim Thema sind. Dürfen wir überhaupt in einem Bett schlafen? Ich meine wegen Islam und so“ “In einem Bett schlafen dürfen wir schon, das ist ja nicht verboten“ Ich rollte mit den Augen und musste kichern. „Tue nicht so“ “Spaß bei Seite, theoretisch dürften wir das nicht aber die nehmen es nicht so genau bei den Touristen. Ich meine, sonst würden wir hier auch keinen Tropfen Alkohol bekommen und das käme wohl nicht gut an wenn es sich rumspricht“ “Dann hätten wir das ja geklärt“ “Ist deine größte Angst gewesen das dich jemand davon abhält mich Abends nach 22 Uhr noch zu sehen?“ Macht er sich etwa gerade lustig über mich?
„Sagt der Richtige, wir schlafen wirklich getrennt wenn es dir lieber ist“ “Heute nicht aber morgen brauche ich ein bisschen Schlaf damit ich Übermorgen spielen kann“ “Du tust ja gerade so als wenn ich dich auffressen würde“ “Ich meine ja nur“

Ich ließ ihn stehen und wollte erst mal meinen Koffer auspacken, es wird ja nicht lange dauern da ich nicht viel mit habe. Nebenbei sah ich mich im Zimmer um wobei es wohl schon eher so was wie eine Wohnung ist. „Warst du eigentlich schon oben?“ Ich sah vom Schrank aus zur Tür, wo Rafa eben stand.
„Wie oben?“ Fragte ich nur. Ging es etwa in einer anderen Etage noch weiter? “Na oben auf der Terrasse“ “Es gibt eine Terrasse?“ “Sí, mit Meerblick. Es ist zwar jetzt dunkel aber ich kenne das noch vom letzten Jahr. Ich sehe ja eine ganze menge Hotels aber so was wie das hier schockiert mich auch jedes Jahr auf’s neue“ Ich musste gleich lachen und ich dachte schon Rafa würde das gar nichts mehr ausmachen so was zu sehen. „Kommt da noch was? Ich meine, machen die eine Feier morgen?“ “Darauf kannst du aber wetten. Ich bin schon gespannt wer da auftritt“
Daran dachte ich ja noch gar nicht. Jetzt wo er es sagte fiel mir wieder ein das er ja erzählt hat das Shakira letztes Jahr hier aufgetreten ist zu Silvester. Die hätte ich auch gerne gesehen aber sie wird wohl dieses Jahr nicht wieder hier auftreten. „Also ich gehe jetzt doch mal hoch“ Das ließ mir dann keine Ruhe mit der Terrasse, ich musste das sehen egal wie dunkel es gerade ist. Rafa lief mir nach und blieb dann hinter mir stehen. Er hatte Recht, es gab eben wirklich nicht viel zu sehen außer den Möbeln die hier standen. Es war aber wenigstens noch richtig warm, man bedenke das Datum. Gut, hier ist das wohl normal, dass um die 20 Grad sind. Da bin ich aber gespannt wie es aussieht wenn morgen früh die Sonne aufgeht. „Das ist echt verrückt hier! Ich will gar nicht wissen was das hier kostet“ “Also das will ich auch nicht wissen. Ich bezahle auch nix weil es über einen Sponsor läuft aber ich schätze mal es ist so viel wie ein besseres Auto“
Ich drehte mich zu Rafa um und konnte nicht glauben das ich wirklich hier bin. Nie hätte ich gedacht mal in einem sechs Sterne Hotel zu sein und dann noch alleine. Direkt alleine bin ich ja nicht, Rafa ist ja hier aber ich meine ohne meine Eltern oder Sara. Das glaubt mir ja gar keiner wenn ich das erzähle, die denken alle ich spinne! „Was machst du eigentlich morgen?“ Fragte ich dann neugierig. Zwar wusste ich im Groben wie das alles abläuft aber nicht was er morgen genau macht, spielen muss er ja zumindest nicht. Das heißt aber noch lange nicht, dass er Zeit hat, die hat er nämlich nie wenn er bei Turnieren ist. Rafa kam näher bis er direkt vor mir stand und umarmte mich dann.
„Morgen früh ist es noch relativ entspannt und am Nachmittag habe ich erst eine Autogrammstunde, dann ein Rendezvous mit Roger Federer an der Formel 1 Rennstrecke und danach muss ich ein bisschen trainieren“ Oh Gott, dass klang ja richtig super! Sieht so aus als könnte ich Rafa ausplanen von meinen Tagesaktivitäten. „Ich hätte doch zu Hause bleiben sollen“ Meinte ich als Scherz und rollte mit den Augen. „Wenn du Glück hast, sehen wir uns noch vor Silvester. No, Spaß bei Seite, ich bin pünktlich zum Abendessen mit allem fertig “ Zwar hätte ich ihn lieber für mich alleine aber ich wusste das er nicht viel Zeit haben wird also hatte ich mich schon darauf eingestellt.

Als ich so überlegte, fiel mir Federer wieder ein. Wieso geht er mit dem zur Formel 1 Rennstrecke? Soweit ich mich erinnere, ist jetzt gar kein Formel 1 Rennen in Abu Dhabi in nächster Zeit. „Was machst du mit Federer?“ “Tennis spielen“ Jetzt verstand ich gar nichts mehr. „Hä?“ Rafa lächelte mich vom einen Ohr zum anderen an und fuhr mit seinen Händen meinen Rücken auf und ab. „Das ist eine PR-Aktion von den Veranstaltern hier. Die bauen einen Tennisplatz auf der Rennstrecke nach und ich soll dort mit Federer spielen. Dann werden ein paar Bilder gemacht und das war es“ Inzwischen wurde mir so einiges klar. „Sag’s doch gleich!“ “Mir gefiel dein verwirrter Gesichtsausdruck“ Ich zwickte ihn aus Spaß in den Arm und legte meine Arme dann um seinen Hals.
„Kannst du wenigstens ausschlafen?“ “Sí morgen schon, Übermorgen hängt es davon ab wann ich spiele“ Na wenigstens können wir in Ruhe schlafen! Besser als gar nichts. „Bueno, solltest du doch mitten in der Nacht aufstehen, lässt du mich aber ausschlafen denn ich habe keine Lust früh aufzustehen“ “Ich kann sowieso nicht aufstehen wenn du neben mir liegst. Theoretisch könnte ich schon aber es würde mir sehr schwer fallen“ “Da weißt du wie es mir immer geht wenn du bei mir bist und ich Montag früh zur Arbeit muss. Aber im Gegensatz zu sonst bin ich morgen faul und du darfst arbeiten“ “Was machst du denn morgen?“ Wie schön das er das fragte! Ich hatte mir alles schon genau überlegt.
“Ich gehe an den Strand und mache gar nichts außer vielleicht an dich zu denken“ “Ich würde auch lieber an den Strand gehen“ “Du kannst bei dir zu Hause an den Strand gehen“ “Ich meinte mit dir, jetzt bist du schon hier und ich habe keine Zeit“ Langsam verschwand mein Lächeln dann wieder. „Ist schon ok, wirklich. Ich meine, ich wusste doch vorher, dass du nicht hier bist um Urlaub zu machen. Ich muss wohl damit leben das die halbe Welt Interesse an dir hat“ Entgegen meiner Erwartungen wurde sein Gesicht dann aber auch Ernst. “Falls es dich doch irgendwann stört, sage was. Ich will nicht das sich alles aufstaut und du mir dann vorwirfst das ich zu wenig Zeit für dich habe“ “Mache dir nicht so viele Gedanken. Ich weiß, dass es dich nur so gibt und ich habe mir das gründlich überlegt. Zeit dazu hatte ich ja in den letzten Wochen. Außerdem wäre es ja langweilig wenn wir uns andauernd sehen“ Im nächsten Augenblick entspannte sich sein Gesicht auch wieder.
„Ok, wie du meinst. Nicht das du glaubst mir ist egal wie du das findest das ich wenig Zeit habe. Ich kann nur niemanden gebrauchen der mir noch in den Rücken fällt und so noch mehr Stress macht“ “Habe ich verstanden und jetzt?“ Er sah kurz auf seine Uhr und dann wieder in mein Gesicht. „Ich weiß, dass es noch nicht so spät ist aber ich sollte wohl ins Bett gehen wenn ich morgen nicht schon vor Mitternacht einschlafen will“ “Kannst du überhaupt schlafen? Ich meine wegen der Zeitverschiebung“
Ich wusste ja auch, dass es schon nach um neun ist aber ich hatte jegliches Gefühlt für Raum und Zeit verloren. Eigentlich wäre es ja jetzt erst um sechs in Deutschland aber durch den Flug war ich total von der Rolle. „Mal sehen, ich vermute nicht aber uns wird schon nicht langweilig werden“ Bevor ich Luft holen konnte um etwas zu antworten küsste er mich kurz und drehte sich dann um.
„Ich gehe duschen, bis gleich“ Ich blieb mit offenem Mund stehen und sah ihm nach wie er verschwand. Na das war ja ein filmreifer Abgang! Erst trödeln wir auf der Terrasse ewig rum und dann verschwindet er innerhalb von Sekunden.

Alleine machte es auch keinen Spaß noch auf der Terrasse zu bleiben also ging ich dann auch wieder rein und rief mal meine Eltern an, Meldung erstatten das ich heil hier angekommen bin. Die machen sich sonst wieder Sorgen und denken ich bin ins falsche Flugzeug gestiegen oder so was. Eigentlich dachte ich ja das Rafa nur duschen geht und dann wieder erscheint aber er tauchte gar nicht mehr auf. Hat er sich auf dem Weg ins Bad verlaufen oder versucht er in der Duschkabine zu schwimmen?
Gut, so hatte ich wenigstens einen Grund mal nachzusehen was er macht. Ich freue mich schon auf sein Gesicht, bestimmt denkt er ich würde nur unter einem Vorwand ins Bad kommen weil ich glaube, dass es was zu sehen gibt. So ganz daneben würde er da ja auch nicht liegen aber ich kann es auch nicht ändern! Alleine bei der Vorstellung musste ich schon schmunzeln. Außerdem war ich ja vorhin schon mal im Bad und wusste daher, dass es nichts zu sehen gibt wenn jemand duscht. So blöd waren die nun auch nicht bei der Konstruktion. Da war Milchglas rings um die Dusche wo man bestenfalls etwas erahnen konnte aber es gibt definitiv nichts zu sehen von außen, abgesehen vom Kopf weil das verwaschene Glas ungefähr bis 1,60 m ging.
Die Idee an sich war gut, die hatten doch tatsächlich so eine Art Felsengrotte im Bad kreiert und da war die Dusche drinnen. So was hatte ich höchstens mal im fernsehen gesehen. Ich lief also zielsicher ins Bad und war auf die Reaktion von Rafa gespannt. Damit er mich nicht gleich bemerkt, öffnete ich die Tür extra langsam und schlich dann auf Zehenspitzen rein. Er duschte ja tatsächlich noch und das Beste, er hat mich nicht bemerkt. Ich rieb mir gedanklich die Hände und dachte kurz daran ihn mal zu erschrecken. Inzwischen leuchtete mir auch ein warum er so lange braucht, man konnte Musik hören beim duschen.
Ich rollte gleich gedanklich mit den Augen und dachte Lady Gaga verfolgt einen mit Pokerface auch überall hin. Bevor ich den ersten Schock überwunden hatte kam der Refrain und Rafa fühlte sich wohl wirklich gänzlich unbeobachtet denn anders kann ich mir nicht erklären warum er sonst laut mitsingen würde. Jetzt musste ich mich aber wirklich sehr beherrschen nicht laut zu lachen. Es klang doch sehr exotisch um es harmlos auszudrücken. Singen kann Rafa schon mal überhaupt gar nicht, ich machte mir fast ein vor lachen! Es war mir dann auch nicht möglich keinen Ton von mir zu geben also entfuhr mir ein kichern. In der nächsten Sekunde sah Rafa zu mir und fragte sich wohl wieso ich mich an der Bad Tür krümme vor lachen.
„Was machst du da?“ Fragte er auch gleich mit großen Augen. „Ich wollte nur sehen wo du abgeblieben bist“ Konnte ich dann sagen während dem lachen. „Bist du schon lange hier?“ “Lange genug“ Konnte ich gerade so sagen bevor ich mir wieder den Bauch hielt vor lachen. Da er mich jetzt sowieso schon gesehen hat, kann ich auch näher zu ihm gehen. Ich blieb direkt vor der Duschkabine stehen und musste mich erst mal wieder beruhigen. „Ich wusste gar nicht das du singst“ Ich konnte mir einen spitzen Spruch absolut nicht verkneifen. „Tue ich auch nicht, dass musst du dir eingebildet haben“ “Ach so ja, dann höre ich wohl schon Stimmen?“ “Sí, die von Lady Gaga“ “Na ja wie auch immer, bleibst du noch lange hier drinnen?“ “Bin gleich fertig“
Inzwischen war Pokerface zu Ende aber als der nächste Song begann, wurde ich skeptisch. Kein Radiosender spielt zwei Songs von einem Interpreten direkt hintereinander. Außerdem habe ich das Album von Lady Gaga und weiß was nach Pokerface kommt, ein vielsagender Titel namens eh, eh, nothing else I can say. „Sage nicht du hast das Album“ Meinte ich mehr als Feststellung. „Was ist so schlimm daran? Die halbe Welt hat das! Falls es dich schockt, es ist die fame monster Version“ Ich konnte nur noch mit dem Kopf schütteln, Rafa hört Lady Gaga. Obwohl, dass hätte man sich auch denken können weil die halbe Erde das hört. „Wo kann man das einstellen was hier aus dem Lautsprecher kommt?“ “Neben dem Fernseher ist so eine Station wo man eigene Geräte anschließen kann“ “Das ist von deinem Mp3-Player?“ “Handy“ “Das ist ja interessant, du bleibst lieber stundenlang im Bad und hörst Lady Gaga als mal nachzusehen was ich mache“ “Die tritt übrigens morgen Abend auf der Feier auf“ “Wer?“ Fragte ich nach da ich nicht hinterher kam was er meinte.
„Na Lady Gaga“ Ich dachte er nimmt mich eben auf den Arm. „Was? Die tritt hier auf?“ “Genau so ist es, ich bin schon gespannt. Es gab schon länger Gerüchte das sie auftritt aber inzwischen ist es offiziell“ Für einen Moment war ich sprachlos. Das wäre ja echt die Krönung! Ich würde jetzt nicht bei einem Konzert unbedingt in die erste Reihe drängeln um sie zu sehen aber das gucke ich mir natürlich an wenn es nix kostet. Ich kann schon einen riesen Skandal riechen wenn sie wieder praktisch nackt auftritt, kommt sicher in den arabischen Ländern besonders gut an. „Du hättest doch gleich sagen können das du dich schon für morgen Abend warm singst“ Er schnappte nach Luft und sah mich übertrieben ernst an. “Ich singe nicht!“ “Wie auch immer, kann ich dann auch noch duschen?“ Sein Lächeln wurde gleich wieder unverschämt breit.
„Natürlich!“ Ehe ich überlegen konnte warum er so übertrieben grinst, hatte er seine Hände auf meinen Schultern und zog mich in die Dusche. Ich sah mit offenem Mund das Wasser an mir nach unten laufen. Meine Sachen! „Jetzt kannst du duschen“ Meinte er dann noch trocken. Noch immer fassungslos sah ich an mir nach unten. Meine Lieblingshosen! Türkise Jeans, leider nicht ganz farbecht. Oh weia, ich wasche die doch nur wenn es absolut unvermeidlich ist weil ich nicht will das die ausbleichen. Meine gute Laune verflüchtigte sich immer weiter je länger ich da stand. Als ich den ersten Schreck überwunden hatte, flüchtete ich mit einem entsetzten Gesicht aus der Dusche und versuchte schnellstmöglich aus den Hosen zu kommen.
„Bist du total verrückt geworden? Dank dir lösen sich meine Lieblingshosen gleich auf oder werden weiß!“ Sagte ich dann mit weit aufgerissenen Augen und sah wieder zur Dusche. Rafa sah mit einem komischen Gesichtsausdruck zu mir und schien zu überlegen was gerade ab geht. Langsam wurde ich wütend, wenn er da steht und mich mit offenem Mund ansieht wie ein Goldfisch, könnte ich ausflippen. „Es tut mir leid“ Meinte er dann nur aber er sah nicht aus als wenn es ihm wirklich leid tut sondern eher so als würde er sich lustig machen. Fehlte nur noch das er mit den Augen rollt aber das traut er sich wohl nicht. Ohne das ich noch ein Wort sagte, verschwand ich aus dem Bad mit einem lauten Türknallen.

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